Köln: Mehr Aufenthaltsqualität auf dem Eigelstein für Passanten

Eigelsteintorburg - Stadtauswärts Richtung Ebertplatz - Köln-AltstadtFoto: Eigelsteintorburg mit Blick stadtauswärts Richtung Ebertplatz (Köln-Altstadt)

Die Stadt Köln informiert darüber, dass auf dem Eigelstein die Parkflächen neu angeordnet wurden, sowie mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen wurden.

Um die Aufenthaltsqualität für Fußgänger und Radfahrer auf dem Eigelstein zu erhöhen, hat die Verwaltung im Abschnitt zwischen Dagobertstaße und Unter Krahnenbäumen die Flächen für den ruhenden Verkehr auf der östlichen Straßenseite neu geordnet. Die neue Beschilderung und einige neue Absperrpfosten wurden in den vergangenen Tagen aufgestellt. Mit der Einrichtung zusätzlicher Abstellanlagen für Fahrräder am Donnerstag, den 21. März 2019 sind die Arbeiten nun abgeschlossen.

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Anstelle der bisherigen Parkplätze entlang der Straße wurden drei Bereiche ausgewiesen, die tagsüber als Ladezonen genutzt werden können. Nachts sind diese Flächen ausschließlich für Inhaber mit dem Bewohnerparkausweis “EIGEL” reserviert. Das bisher gebührenpflichtige Kurzzeitparken entfällt damit. Zusätzlich aufgestellte Absperrpfosten sorgen dafür, dass der Gehweg nun deutlich breiter geworden ist. Dies trägt zu einer höheren Sicherheit für Radfahrende und zu Fuß Gehende bei. Im Bereich der neuen Lade- und Parkzonen stehen ab sofort Abstellmöglichkeiten für 30 Fahrräder zur Verfügung. Die gebührenpflichtigen Parkplätze für Besucher und Kunden auf der westlich gelegenen Straßenseite des Eigelsteins bleiben erhalten. Mit einer vergleichbaren Straßenumgestaltung hat die Verwaltung auf der Severinstraße in der Kölner Südstadt bereits gute Erfahrungen gemacht.

Im Oktober 2017 stellte die Verwaltung bei einem Treffen des Bürgervereins Eigelstein die vorläufige Planung vor. Anwohner und Geschäftsinhaber hatten die Möglichkeit, ihre Ideen einzubringen. Das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung hat sich mit den eingebrachten Vorschlägen befasst und sie soweit wie möglich in die Neuordnung einfließen lassen. So wurden beispielsweise an einer Stelle ausdrücklich Fahrradabstellanlagen ohne Pkw-Plätze gewünscht. Und die Ladezone vor einer Gaststätte im Bereich Unter Krahnenbäumen wurde um etwa vier Meter nach Norden verschoben. Dadurch hat der Betreiber nun die Möglichkeit, Außenplätze für seine Besucher einzurichten.

Mit der Neugestaltung setzt das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung den Umbaubeschluss der Bezirksvertretung Innenstadt zunächst im Abschnitt zwischen Dagobertstraße und Unter Krahnenbäumen um. Der Beschluss sieht vor, dass der gesamte Parkraum auf der östlichen Straßenseite des Eigelsteins umgestaltet wird. Die Verwaltung wird nun zunächst einige Monate beobachten, wie die neuen Regelungen angenommen werden und welche Auswirkungen sie auf die Nachbarstraßen haben. Danach wird mit der Planung für die Neugestaltung der weiteren Abschnitte auf dem Eigelstein begonnen.

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