Köln: Mit fünf Taschen vol­ler Pro­dukt­fäl­schun­gen zurückgeflogen

Hauptzollamt Köln - Ware - Pakete - Klebeband - SichergestelltFoto: Vom Zoll kontrollierte Pakete, Urheber: Hauptzollamt Köln

Der Köl­ner Zoll kon­trol­lier­te einen Rei­se­rück­keh­rer aus Istan­bul im grü­nen Zoll­aus­gang für anmel­de­freie Waren am Flug­ha­fen Köln/Bonn.

„Der 22-jäh­ri­ge Rumä­ne mit Wohn­sitz in Hagen, hat­te in sei­nen fünf Taschen 77 Hem­den und T‑Shirts, 38 Jeans­ho­sen, sie­ben Jacken, sechs Her­ren­an­zü­ge, vier Damen­klei­der, 17 Paar Schu­he und 12 Hand­ta­schen in ver­schie­de­nen Grö­ßen und Far­ben dabei. Alle­samt Fäl­schun­gen bekann­ter Mar­ken­her­stel­ler wie Tom­my Hil­fi­ger, Bur­ber­ry, Lou­bou­tin, Arma­ni, Die­sel, Dsqua­red, Hugo Boss, Guc­ci, Palm Angels, Cal­vin Klein, Lou­is Vuit­ton, Balen­cia­ga, Pra­da, Dior und Cha­nel”, so Jens Ahland, Pres­se­spre­cher des Haupt­zoll­amts Köln.

Der Rei­sen­de gab an, erst am Vor­tag ohne Gepäck in die Tür­kei geflo­gen zu sein. Die Taschen, sowie deren kom­plet­ter Inhalt, sei­en neu­wer­tig und er hät­te alles zusam­men für 1.000 Euro in Istan­bul gekauft. Rech­nun­gen konn­te er kei­ne vor­le­gen und gab an, dass es sich bei den über­wie­gend ori­gi­nal­ver­pack­ten und eti­ket­tier­ten Waren um Pro­dukt­fäl­schun­gen handelt.

„Dass die Sachen als Geschen­ke für die Fami­lie gedacht sind, ist der Klas­si­ker der Aus­re­den. Noch vor Ort wur­de gegen den Mann ein Steu­er­straf­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet und die Pla­gia­te als Beweis­mit­tel sicher­ge­stellt. Außer­dem erwar­ten ihn gege­be­nen­falls zivil­recht­li­che Ver­fah­ren mit den Ori­gi­nal­her­stel­lern”, so Ahland wei­ter. Die sicher­ge­stell­ten Fäl­schun­gen wer­den nach Abschluss des Ver­fah­rens vernichtet.

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