Köln: Mit­ar­bei­ter der Stadt nach ille­ga­ler Part­y­auf­lö­sung verletzt

Polizei - Polizisten - Polizistin - Personen - Karneval - Ausrüstung - Waffen - UniformenFoto: Polizisten im Karneval, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Poli­zei hat mit dem Ord­nungs­dienst der Stadt Köln in Köln-Ehren­feld eine ille­ga­le Par­ty mit mehr als 20 Per­so­nen aufgelöst.

Dabei wur­de einen 26-Jäh­ri­gen nach Nicht­be­ach­tung eines Platz­ver­wei­ses in Gewahr­sam genom­men, 18 Mari­hua­napflan­zen sicher­ge­stellt sowie Anzei­gen wegen Ver­stö­ßen gegen die Coro­na­schutz­ver­ord­nung gefer­tigt. Vier Mit­ar­bei­ter des Ord­nungs­diens­tes wur­den leicht verletzt.

Gegen 23:00 Uhr hat­te das Ord­nungs­amt auf­grund einer Ruhe­stö­rung in der Wid­ders­dor­fer Stra­ße die Poli­zei zur Unter­stüt­zung alar­miert, bevor fünf Män­ner, ohne ihre Per­so­na­li­en anzu­ge­ben, die Woh­nung im zwei­ten Stock eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses ver­las­sen woll­ten. Als die Mit­ar­bei­ter der Stadt ver­such­ten, dies zu ver­hin­dern, sol­len die fünf Män­ner sie angrif­fen, geschla­gen und getre­ten haben. Zur Abwehr gegen die Angrif­fe setz­ten die städ­ti­schen Mit­ar­bei­ter unter ande­rem Pfef­fer­spray ein.

Bei Ein­tref­fen der Poli­zei hat­te sich die Situa­ti­on bereits beru­higt. Die Beam­ten stell­ten die Per­so­na­li­en fest und fan­den in einer Abstell­kam­mer die 18 Hanf­pflan­zen. Alle Anwe­sen­den erhiel­ten Platzverweise.

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