Köln: Poli­zei fahn­det nach Ver­kehrs­un­fall auf der Bun­des­au­to­bahn 3

Bundesautobahn 3 - Langenfeld-SchwanenmühleFoto: Bundesautobahn 3 - Langenfeld-Schwanenmühle, Urheber: Atamari (CC BY-SA 4.0)

Die Poli­zei fahn­det nun nach einem unfall­flüch­ti­gem BWM-Fah­rer, der ein schwe­ren Ver­kehrs­un­fall auf der Bun­des­au­to­bahn 3 ver­ur­sacht hat. Der Hal­ter hat ein Bielefelder-Kennzeichen.

Am Mitt­woch­nach­mit­tag (15. August 2018) hat ein VW-Golf-Fah­rer (44) infol­ge eines schwe­ren Ver­kehrs­un­falls auf der Bun­des­au­to­bahn 3 schwe­re Ver­let­zun­gen erlit­ten. Der mut­maß­li­che Ver­ur­sa­cher am Steu­er eines schwar­zen 5er BMW mit Bie­le­fel­der Kenn­zei­chen ent­fern­te sich vom Unfall­ort nahe der Anschluss­stel­le Köln-Mülheim.

Gegen 17:00 Uhr war der Fah­rer (43) eines schwar­zen Mer­ce­des auf dem zwei­ten Über­hol­strei­fen der dort vier­spu­ri­gen Rich­tungs­fahr­bahn Frank­furt unter­wegs. Par­al­lel zu ihm befuhr der Golf-Fah­rer den drit­ten Über­hol­strei­fen. Kurz vor der Aus­fahrt befand sich ein schwar­zer BMW hin­ter dem Mer­ce­des-Fah­rer. „Plötz­lich zog der BMW nach rechts auf den ers­ten Über­hol­strei­fen, über­hol­te mich und scher­te unmit­tel­bar vor mir wie­der ein”, gab der 43-Jäh­ri­ge anschlie­ßend gegen­über den auf­neh­men­den Poli­zis­ten an. Um einen Zusam­men­stoß mit dem schwar­zen Sport­wa­gen zu ver­mei­den, sei er nach links aus­ge­wi­chen, so der Daim­ler-Fah­rer wei­ter. Dort sei er mit dem sil­ber­nen Golf kol­li­diert. Die­ser sei durch den seit­li­chen Auf­prall nach links in die Beton­mau­er geschleu­dert wor­den und zum Ste­hen gekommen.

Der dun­kel­haa­ri­ge BMW-Fah­rer flüch­te­te, ohne sich um das Unfall­op­fer oder den ent­stan­de­nen Scha­den zu küm­mern. Laut Zeu­gen­an­ga­ben trug er zum Unfall­zeit­punkt ein rotes T‑Shirt.

Eine Ret­tungs­wa­gen­be­sat­zung fuhr den schwer­ver­letz­ten Golf-Fah­rer in eine Kli­nik. Um die siche­re Unfall­auf­nah­me zu gewähr­leis­ten, muss­ten die Poli­zei­kräf­te die Auto­bahn zeit­wei­se sper­ren. Der auf­lau­fen­de Ver­kehr stau­te sich bis zu einer Län­ge von etwa sechs Kilo­me­tern zurück. Gegen 19:20 Uhr wur­den nach der Sicher­stel­lung des Golfs die Sperr­maß­nah­men wie­der aufgehoben.

Hin­wei­se zur Iden­ti­tät oder dem Auf­ent­halts­ort Unfall­flüch­ti­gen nimmt das Ver­kehrs­kom­mis­sa­ri­at 2 unter der Ruf­num­mer 0221 229–0 oder per E‑Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

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