Köln: Polizei verbietet Parallelkundgebung auf den Autobahnen

Fridays for future Köln - Demonstration - Hauptbahnhof - Domplatte - Köln-InnenstadtFoto: Demonstration am Hauptbahnhof im Rahmen der Fridays for future Köln-Bewegung, Urheber: Fridays For Future Köln

Die Polizei Köln bereitet sich auf die Großdemonstration „Fridays-for-Future“ am kommenden Freitag vor. Erwartet werden bis zu 20.000 Teilnehmer.

Der Anmelder erwartet bis zu 20.000 Teilnehmer, die zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr vom Stadtteil Ehrenfeld in die Innenstadt ziehen wollen. Die Polizei wird die Versammlung schützen und hierfür den Aufzugweg für den Fahrzeugverkehr sperren.

Nicht gesperrt werden am Freitag nach Entscheidung der Polizei die Autobahnen 1 und 4 im Kreuz Köln-West für eine zwischen 11:00 Uhr und 19:00 Uhr angemeldete Versammlung mit 500 Teilnehmern unter dem Titel „Generalstreik. Gegen Feinstaub und Abgase. Für eine Welt, in der Autobahnen nicht möglich sind“. Die Polizei hat die Versammlung am 18. September wegen erheblicher Gefahren für Versammlungsteilnehmer und den Autobahnverkehr verboten.

„Wir schützen alle Menschen, die sich friedlich für ihre Zukunft, die Umwelt und für aktuelle gesellschaftliche Themen einsetzen, damit sie ihre Meinung öffentlich kundtun können“, sagte heute Polizeipräsident Uwe Jacob. Hintergrund ist ein Internet-Aufruf zu Sabotage-Aktionen am Freitag aus dem linksextremen Umfeld des Hambacher Forsts, die sich unter die Versammlung mischen könnten. „Lassen Sie sich Ihre gute Sache nicht durch unfriedliche Aktionen verderben, die keinen Schutz des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit genießen“.

Die Polizei Köln empfiehlt daher allen Teilnehmern der Versammlung Fridays-for-Future, sich von möglichen unfriedlichen Aktionen zu distanzieren und nicht zuzulassen, dass Straftäter in der friedlichen Versammlung abtauchen oder aus ihr heraus Aktionen vorbereiten.

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