Köln: Poli­zist am Kai­ser-Wil­helm-Ring gegen Kopf getre­ten und gewürgt

Kaiser-Wilhelm-Ring- Brunnen - Blumen - Park - Köln-Altstadt-NordFoto: Sicht auf den Brunnen am Kaiser-Wilhelm-Ring (Köln-Altstadt)

Ein Poli­zist wur­den am Kai­ser-Wil­helm-Ring in der Nacht zu Mitt­woch von meh­re­ren Betei­lig­ten geschla­gen, gewürgt und gegen den Kopf getre­ten. Sie wur­den anschlie­ßend in Gewahr­sam genommen.

In der Nacht zu Mitt­woch sind zwei Poli­zis­ten von meh­re­ren Män­nern ange­grif­fen und geschla­gen wor­den. Die bei­den Beam­ten zogen sich dabei leich­te Ver­let­zun­gen zu. Mit Hil­fe von Unter­stüt­zungs­kräf­ten been­de­ten die Uni­for­mier­ten schließ­lich die Schlä­ge­rei zwi­schen meh­re­ren hoch­ag­gres­si­ven Köl­nern, die Anlass des poli­zei­li­chen Ein­sat­zes war.

Gegen 00:30 Uhr erhiel­ten die ein­ge­setz­ten Poli­zis­ten den Auf­trag, in der Park­an­la­ge des Kai­ser-Wil­helm-Rings eine hand­greif­li­che Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen meh­re­ren Män­nern zu unter­bin­den. Bei dem Ver­such den aggres­sivs­ten Betei­lig­ten (17) von der Grup­pe zu tren­nen, schlug die­ser einem Poli­zis­ten (29) mit der Faust ins Gesicht. Zeit­gleich kam ein wei­te­rer gewalt­be­rei­ter Köl­ner (18) von hin­ten zu dem Poli­zis­ten, pack­te ihn, riss ihn zu Boden und würg­te ihn dabei. Als der Beam­te am Boden lag, trat er ihm noch gegen den Kopf. Die­sen Moment nut­ze der 17-Jäh­ri­ge um wegzurennen.

Wei­te­re Strei­fen­teams über­wäl­tig­ten den 18-jäh­ri­gen Köl­ner und nah­men ihn in Gewahr­sam. Die tat­säch­li­che Gewalt­be­reit­schaft des 17-jäh­ri­gen Haupt­ag­gres­sors zeig­te sich, als er wäh­rend der Sach­ver­halts­klä­rung zurück­kam und erneut Poli­zis­ten atta­ckier­te – Ingewahrsamnahme.

Die Poli­zei Köln lei­te­te Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen des Ver­dachts des Wider­stands gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te, ver­such­ter Gefan­ge­nen­be­frei­ung und gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung ein. Nach abschlie­ßen­den Iden­ti­fi­zie­rungs­maß­nah­men und ihrer Aus­nüch­te­rung ver­lie­ßen die Beschul­dig­ten das Polizeigewahrsam.

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