Köln: Raub­ver­such und Dieb­stahl einer Foto­gra­fin am Rheinufer

Gladbacher Straße - Köln-Neustard/NordFoto: Sicht auf die Gladbacher Straße (Köln-Neustard/Nord)

Die Poli­zei Köln sucht nach Zeu­gen, die den Raub­ver­such und den Dieb­stahl an einer Foto­gra­fin am frü­hen Mitt­woch­abend gese­hen haben. Die Foto­gra­fin erlitt leich­te Verletzungen.

Am Köl­ner Rhein­ufer im Stadt­teil Neu­stadt-Nord hat ein bis­lang unbe­kann­ter Täter ver­sucht, eine Foto­gra­fin (32) zu berau­ben. Das ermit­teln­de Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at 14 sucht drin­gend Zeugen.

Am frü­hen Mitt­woch­abend (09. Janu­ar 2019) stand die Köl­ne­rin auf der Pro­me­na­de am Kon­rad-Ade­nau­er-Ufer. Sie woll­te von dort aus gegen 17:45 Uhr mit ihrer Spie­gel­re­flex­ka­me­ra Bil­der vom Köl­ner Dom machen. Hier­zu hat­te die 32-Jäh­ri­ge ihre Kame­ra auf einem Sta­tiv ange­bracht. Plötz­lich fuhr ein Rad­fah­rer dicht an ihr vor­bei und griff nach dem Tra­ge­gurt des Foto­ap­pa­rats. Der Über­rasch­ten gelang es jedoch, die Kame­ra festzuhalten.

Der mut­maß­li­che Räu­ber hat­te kei­ne ande­re Wahl, als das Objekt sei­ner Begier­de los­zu­las­sen. Infol­ge der Ran­ge­lei um die Beu­te erlitt die Foto­gra­fin leich­te Verletzungen.

Der Ver­däch­ti­ge trug zum Zeit­punkt des Raub­ver­suchs eine oran­ge­far­be­ne Jacke mit Kapu­ze. Wäh­rend er auf sei­nem Rad in Rich­tung Riehl flüch­te­te, fuhr die Geschä­dig­te nach Hau­se, rief die Poli­zei und erstat­te­te Anzeige.

Eine wei­te­re, ähn­li­che Tat ereig­ne­te sich kurz dar­auf am Dom. Ein Ber­gisch Glad­ba­cher (26) tipp­te gegen 18:00 Uhr vor dem Haupt­por­tal gera­de eine Nach­richt auf sei­nem Smart­pho­ne, als ihm ein Rad­fah­rer im Vor­bei­fah­ren das Han­dy ent­riss und flüch­te­te. In die­sem Fall war der Täter laut Anga­ben des Opfers dun­kel gekleidet.

Die Poli­zei prüft, ob die bei­den Über­fäl­le mit­ein­an­der in Ver­bin­dung ste­hen und sucht Zeu­gen, die ver­däch­ti­ge Fest­stel­lun­gen gemacht oder Per­so­nen beob­ach­tet haben, die mit den Taten in Ver­bin­dung ste­hen könn­ten. Hin­wei­se bit­te an die Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ria­te 14 und 51 unter der Tele­fon­num­mer 0221 229–0 oder per E‑Mail an [email protected]

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