Köln: Sport­park Mün­gers­dorf erhält Gewit­ter-Warn­sys­tem dank Spende

RheinEnergieSTADION - Podest - SitzplatzFoto: RheinEnergieSTADION mit Blick zum Fußballfeld (Köln-Müngersdorf)

Die Köl­ner Grün Stif­tung und die Köl­ner Sport­stät­ten GmbH haben ein Gewit­ter-Warn­sys­tem für den Sport­park Mün­gers­dorf gespen­det. Ein öffent­li­cher Test wird Mitt­woch, den 10. Juli 2019 stattfinden. 

Der Sport­park Mün­gers­dorf ist dank einer Spen­de der Köl­ner Grün Stif­tung und der Köl­ner Sport­stät­ten GmbH ab sofort mit einem hoch­mo­der­nen Gewit­ter-Warn­sys­te­men groß­flä­chig aus­ge­stat­tet. Sire­nen und Licht­si­gna­le alar­mie­ren bei auf­zie­hen­dem Gewit­ter vor der Gefahr dro­hen­der Blitz­ein­schlä­ge. So kön­nen tau­sen­de Frei­zeit­sport­ler und Ver­eins­sport­ler im Sport­park Mün­gers­dorf früh­zei­tig gewarnt wer­den, die sich dann in Sicher­heit brin­gen kön­nen. Eine Beschil­de­rung infor­miert zusätz­lich über rich­ti­ges Ver­hal­ten bei Gewit­ter. Nach einer zwei­jäh­ri­gen Test­pha­se am Aache­ner Wei­her haben die Köl­ner Grün Stif­tung und die Köl­ner Sport­stät­ten GmbH die Warn­mo­du­le finan­ziert, die im Sport­park Mün­gers­dorf im Bereich der Sta­di­on­vor­wie­se, an der Ost­kampf­bahn und an den Jahn­wie­sen instal­liert sind.

Zu einem öffent­li­chen Test des neu­en Warn­sys­tems inklu­si­ve Sire­nen am Mitt­woch, den 10. Juli 2019, kom­men die Ver­ant­wort­li­chen der ansäs­si­gen Sport­in­sti­tu­tio­nen zusam­men. Danach nimmt das Gewit­ter-Warn­sys­tem den Betrieb auf. Die Tech­nik basiert auf einem Blitz­or­tungs­sys­tem der Sie­mens AG. Das High­tech-Sys­tem warnt täg­lich zwi­schen 8 und 22 Uhr voll­au­to­ma­tisch über Hoch­leis­tungs­si­re­nen und LED-Leuch­ten. Koor­di­na­ten­da­ten von tat­säch­li­chen Blitz­ein­schlä­gen in der Umge­bung wer­den in Echt­zeit erfasst.

Die Stadt Köln ist welt­weit die ers­te Stadt, die ein sol­ches Sys­tem flä­chen­de­ckend ein­setzt. Der Rat der Stadt Köln hat­te die Schen­kung der Köl­ner Grün Stif­tung im Wert von rund 22.000 Euro im Sep­tem­ber 2018 ange­nom­men. Die Kos­ten von jähr­lich 1.700 Euro  für War­tung und Betrieb trägt die Stadt Köln.

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