Köln: Stadt stellt 90.000 Euro für Kar­ne­vals­ver­ei­ne zur Verfügung

Stadthaus Deutz - KölnarenaFoto: Stadthaus Deutz (Köln-Deutz), Ur­he­be­rin: Elke Wetzig (CC-BY-SA 3.0)

Die Stadt Köln lässt ver­lau­ten, dass sie für die Kar­ne­vals­ver­ei­ne kurz­fris­tig über 90.000 Euro zur Ver­fü­gung stel­len, die sich pro Stadt­be­zirk auf jeweils 10.000 Euro aufteilen.

Die Stadt­ver­wal­tung unter­stützt die Kar­ne­vals­ver­ei­ne und Orga­ni­sa­to­ren der Veede­ls­zöch in den Stadt­tei­len finan­zi­ell. Pro Stadt­be­zirk ste­hen zusätz­lich 10.000 Euro zur Finan­zie­rung der Sicher­heits­maß­nah­men wie Wagenen­gel, Ord­ner und Sani­tä­ter zur Ver­fü­gung. Die jewei­li­gen Zug­ver­ant­wort­li­chen kön­nen in die­ser Ses­si­on 2018/2019 Unter­stüt­zung für die Durch­füh­rung von Stadt­teil­zü­gen bei den zustän­di­gen Bür­ger­äm­tern beantragen.

Ober­bür­ger­meis­te­rin Hen­ri­et­te Reker:

Wir sind es unse­rer Hei­mat­stadt, den Kar­ne­vals­je­cken und unse­rem Brauch­tum schul­dig, auch die Kar­ne­vals­um­zü­ge in den Stadt­tei­len wei­ter­hin statt­fin­den zu las­sen. Gera­de in den Veede­ln lebt das kar­ne­va­lis­ti­sche Brauch­tum vom uner­müd­li­chen ehren­amt­li­chen Enga­ge­ment Ein­zel­ner, allem vor­an vie­ler Kin­der und Jugend­li­cher. Das gilt es zu unter­stüt­zen und zu erhalten.

 Stadt­di­rek­tor Dr. Ste­phan Keller:

Die unglück­li­chen Unfall­ereig­nis­se in den ver­gan­ge­nen Jah­ren haben gezeigt, wie wich­tig eine auf­merk­sa­me Beglei­tung der Kar­ne­vals­zü­ge ist. Es liegt damit selbst­ver­ständ­lich auch in mei­nem Inter­es­se als Ord­nungs­de­zer­nent, wenn wir als Stadt die Bemü­hun­gen der Zug­ver­ant­wort­li­chen unter­stüt­zen kön­nen, die der Stei­ge­rung der Sicher­heit der Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer aber auch des Publi­kums am Zug­weg dienen.

Seit Jah­ren stei­gen die Sicher­heits­an­for­de­run­gen für Umzü­ge und Ver­an­stal­tun­gen und damit der per­so­nel­le wie finan­zi­el­le Auf­wand. Das stellt ins­be­son­de­re die Orga­ni­sa­to­ren und die unter­stüt­zen­den Ver­ei­ne der Veede­ls­zöch vor zuneh­men­de Probleme.

Die För­der­an­trä­ge kön­nen ab dem 8. Febru­ar 2019 im jewei­li­gen Bür­ger­amt gestellt werden.

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