Köln: Stadt­po­li­zei warnt vor dem Face­book-Auf­ruf des DITIBs Köln

DITIB Zentralmoschee - Köln-Ehrenfeld Foto: DITIB Zentralmoschee (Köln-Ehrenfeld), Urheber: Raimond Spekking (CC BY-SA 4.0)

Die Poli­zei Köln warnt nun offi­zi­ell vor dem öffent­li­chen Face­book-Auf­ruf, der vom DITIB Köln am ver­gan­ge­nen Sonn­tag ver­öf­fent­licht wur­de. Der Auf­ruf könn­te erheb­li­che, nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen haben.

Am Mitt­woch­nach­mit­tag (26. Sep­tem­ber 2018) haben Poli­zei­prä­si­dent Uwe Jacob und Ein­satz­lei­ter Klaus Rüschen­schmidt im Poli­zei­prä­si­di­um mit dem tür­ki­schen Gene­ral­kon­sul sowie unter ande­rem Ver­tre­tern der DITIB gespro­chen. Hin­ter­grund des kurz­fris­tig ein­be­ru­fe­nen Tref­fens ist die Face­book-Ein­la­dung der DITIB vom 23. Sep­tem­ber an „alle deut­schen und tür­ki­schen Freun­de und Freun­din­nen”, am kom­men­den Sams­tag zur Eröff­nung der Zen­tral­mo­schee zu kom­men. Die­ser Auf­ruf könn­te erheb­li­che Aus­wir­kun­gen auf die Anzahl der erwar­te­ten Zuschau­er haben.

Lei­ten­der Poli­zei­di­rek­tor Klaus Rüschen­schmidt mach­te im Gespräch deut­lich, dass die Poli­zei vor dem Hin­ter­grund der erfor­der­li­chen Sicher­heits­maß­nah­men den Zugang zur Moschee an der Ven­lo­er Stra­ße für maxi­mal 5000 zuvor kon­trol­lier­te Men­schen ermög­li­chen wird: „Wir kön­nen aus Sicher­heits­grün­den nicht zulas­sen, dass eine grö­ße­re Men­schen­men­ge in den abge­sperr­ten Bereich gelan­gen kann.”

Im Gespräch wur­de ein wei­te­rer Orts­ter­min noch am Nach­mit­tag ver­ein­bart. Ver­tre­ter der Poli­zei, der Stadt Köln und unter ande­rem der DITIB wer­den vor Ort die Situa­ti­on erör­tern und nach Mög­lich­kei­ten suchen, wie die Sicher­heit des Staats­gasts und die nicht genau kal­ku­lier­ba­re Men­ge an Zuschau­ern im Nah­be­reich der Moschee ermög­licht wer­den können.

Die Gesamt­ver­ant­wor­tung für die Ver­an­stal­tun­gen in der Moschee sowie im Umfeld hat die DITIB. Im Gespräch wur­de die DITIB noch­mal dar­auf hin­ge­wie­sen, dass sie ein Sicher­heits­kon­zept vor­le­gen muss.