Köln: Streit unter Jugend­li­chen in Löve­nich eskaliert

Polizei - Polizist - Waffe - Dienstwaffe - Pistole - DienstpistoleFoto: Sicht auf die Pistole eines Polizisten, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Bei einer Aus­ein­an­der­set­zung hat am Frei­tag­abend einer der Betei­lig­ten in Köln-Löve­nich mit einer Gas­pis­to­le auf sei­nen Kon­tra­hen­ten geschossen.

Anschlie­ßend soll der Angrei­fer dem Geschä­dig­ten mit der Waf­fe auf den Kopf geschla­gen haben. Noch in Tat­ort­nä­he nah­men Zivil­kräf­te den mut­maß­li­chen Schüt­zen fest.

Meh­re­re Zeu­gen rie­fen gegen 20:30 Uhr die Poli­zei und berich­te­ten, dass im Innen­hof eines Wohn­kom­ple­xes in der Saar­stra­ße zwei Per­so­nen­grup­pen in Streit gera­ten und Schüs­se gefal­len sei­en. Einer der Betei­lig­ten habe aus kur­zer Distanz auf einen ande­ren geschos­sen, sei geflüch­tet und habe dabei etwas in ein Gebüsch geworfen.

Weni­ge Augen­bli­cke spä­ter tra­fen die ers­ten Ein­satz­kräf­te vor Ort ein und fan­den im Bereich der angren­zen­den Stra­ße „Am Heid­stamm” das Opfer mit einer Kopf­ver­let­zung. Wäh­rend sich Ret­tungs­sa­ni­tä­ter um den jun­gen Mann küm­mer­ten und ihn in ein Kran­ken­haus brach­ten, stell­ten Poli­zis­ten die mut­maß­li­che Tat­waf­fe in dem besag­ten Gebüsch sicher und fahn­de­ten nach dem Tat­ver­däch­ti­gen. Im Bereich Ost­land­stra­ße tra­fen Zivil­be­am­te den Flüch­ti­gen an und nah­men ihn vor­läu­fig fest.

Die Hin­ter­grün­de der Aus­ein­an­der­set­zung sind noch unklar. Die Kri­mi­nal­po­li­zei hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men. Wei­te­re Zeu­gen, die das Tat­ge­sche­hen beob­ach­tet haben, wer­den gebe­ten, sich tele­fo­nisch unter 0221 229–0 oder per E‑Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei der Poli­zei Köln zu melden.

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