Köln: Unter Drogeneinfluss auf nicht zugelassenem E-Scooter gefahren

Kennedy Ufer - RTL interactive - Rhein - Köln-DeutzFoto: Sicht auf den Kennedy Ufer und RTL interactive am Rhein (Köln-Deutz)

Ein Mann ist am Kennedy Ufer unter Drogeneinfluss auf einem nicht zugelassenem E-Scooter gefahren. Er war in der Nacht auf Samstag von Beamten ins Visier geraten worden.

In der Nacht auf Samstag haben Bereitschaftspolizisten einem unter Einfluss von Cannabis stehenden E-Scooter-Fahrer in Köln-Deutz eine Blutprobe entnehmen lassen und eine Anzeige unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Kraftfahrzeugsteuergesetz vorgelegt. Der 25-Jährige war gegen 00:30 Uhr auf dem Kennedyufer in Richtung Rheinpark ins Visier der Beamten geraten. Einen Fluchtversuch hatten die Polizisten nach kurzer Verfolgung beendet.

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Bei der Kontrolle stellten die Beamten außerdem fest, dass der E-Scooter des Mannes schneller als 20 km/h fuhr. Damit fällt dieser nicht mehr unter die Elektrokleinstfahrzeugeverordnung und wird somit zulassungs- und fahrerlaubnispflichtig. Der 25-Jährige konnte weder eine gültige Zulassung, noch einen Führerschein vorweisen.

Die Polizei Köln weist nochmals darauf hin, dass das Führen von Elektro-Kleinstfahrzeugen unter Drogeneinfluss wie das Führen anderer Kraftfahrzeuge – wie zum Beispiel Autos – geahndet wird und in jedem Fall ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach sich zieht. Je nach Umfang der Ausfallerscheinungen begeht ein Führer eines E-Scooters eine Straftat nach Paragraf 316 Strafgesetzbuch oder bei einer Gefährdung sogar eine Straftat nach Paragraf 315 c Strafgesetzbuch. Verursacht ein unter Betäubungsmitteln stehender E-Scooter-Fahrer einen Unfall mit Personenschaden oder hohem Sachschaden, muss er zudem mit erheblichen zivilrechtlichen Konsequenzen rechnen.

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