Köln: Welt­kriegs­bom­be in Roggendorf/Thenhoven erfolg­reich entschärft

Dirk Putzer - Markus Schmitz - Kampfmittelbeseitigungsdienst - Bezirksregierung Düsseldorf - Weltkriegsbombe - Entschärfung - Dezember 2020 - Baptiststraße - Köln-Roggendorf/ThenhovenFoto: Dirk Putzer und Markus Schmitz vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (Köln-Roggendorf), Urheber: Stadt Köln

Die Fünf-Zent­ner-Welt­kriegs­bom­be in Köln-Rog­gen­dorf wur­de durch den Kampf­mit­tel­be­sei­ti­gungs­dienst erfolg­reich entschärft.

Der Blind­gän­ger wird abtrans­por­tiert. Sämt­li­che Sper­run­gen wer­den schritt­wei­se auf­ge­ho­ben. Die Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner kön­nen anschlie­ßend wie­der in ihre Häu­ser und Woh­nun­gen zurück­keh­ren. Kran­ke oder geh­be­hin­der­te Per­so­nen wer­den mit Kran­ken­trans­por­ten zurück nach Hau­se gebracht. Alle öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel kön­nen wie­der ohne Ein­schrän­kun­gen fahren.

Ins­ge­samt 532 Men­schen waren von der Eva­ku­ie­rung betrof­fen. In der Anlauf­stel­le für Eva­ku­ier­te im Restau­rant La Sere­nis­si­ma in Füh­lin­gen auf der Neus­ser Land­stra­ße 13 hiel­ten sich im Ver­lauf der Eva­ku­ie­rung 16 Per­so­nen auf. Ins­ge­samt muss­ten zwei geh­be­hin­der­te Per­so­nen und eine Per­son in Qua­ran­tä­ne mit Kran­ken­trans­por­ten aus dem Eva­ku­ie­rungs­be­reich und nach der Ent­schär­fung wie­der zurück gebracht werden.

Der Ord­nungs­dienst der Stadt Köln war mit 58 Kräf­ten im Ein­satz, der Ver­kehrs­dienst der Stadt Köln mit zwei, die Feu­er­wehr mit zwei, die Poli­zei mit vier. Die Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen (DRK, Mal­te­ser) haben die Eva­ku­ie­rungs­maß­nah­men mit 17 Per­so­nen unterstützt.

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