Köln: Zwei Raub­über­fäl­le in der Innen­stadt mit ähn­li­chem Tathergang

Mauritiuskirche - Mauritiussteinweg - Kirche - Schienen - KVB-Haltestelle - Köln-AltstadtFoto: Sicht auf die Mauritiuskirche (Köln-Altstadt)

Am frü­hen Sams­tag­mor­gen sind kurz auf­ein­an­der fol­gend zwei Köl­ner geschla­gen und beraubt worden.

Die Tat­or­te lie­gen nah bei­ein­an­der und die Täter wer­den von bei­den Geschä­dig­ten ähn­lich beschrie­ben. Die Rau­ber­mitt­ler prü­fen der­zeit, ob es zwi­schen den Taten Zusam­men­hän­ge gibt.

Gegen 01:30 Uhr war der 45-Jäh­ri­ge auf dem Mau­ri­ti­us­kirch­platz unter­wegs. Bei der Anzei­gen­auf­nah­me schil­der­te er, dass er sich auf dem Heim­weg befun­den und das Mobil­te­le­fon in der Hand gehal­ten habe. Als zwei etwa 20 bis 25 Jah­re alte Män­ner mit dunk­len Haa­ren auf ihn zu gekom­men wären, habe er das Mobil­te­le­fon in die Tasche gesteckt. Einer der Män­ner sei dann zügig auf ihn zu gegan­gen und habe ihm sofort mit der Faust ins Gesicht geschla­gen. Die­sen Moment habe der zwei­te Täter genutzt und dem Köl­ner das Han­dy aus der Tasche geris­sen. Mit ihrer Beu­te sei­en die bei­den Räu­ber in Rich­tung Neu­markt gelaufen.

Weni­ge Minu­ten spä­ter befand sich der 47-Jäh­ri­ge am Neu­markt an der U‑Bahn-Hal­te­stel­le. Gegen­über Poli­zis­ten gab er spä­ter zu Pro­to­koll, dass ein Unbe­kann­ter ihn ange­spro­chen habe. Sekun­den spä­ter sei ein zwei­ter Mann hin­zu­ge­kom­men und habe ihm mit der Faust ins Gesicht geschla­gen. Sei­ne Benom­men­heit nach dem Faust­hieb hät­ten dann die bei­den Täter genutzt, um ihm das Smart­pho­ne, die Arm­band­uhr, den Kopf­hö­rer und die Geld­bör­se zu ent­wen­den. Mit ihrer Beu­te sei­en die bei­den etwa 20 bis 25 Jah­re alten und schwarz­haa­ri­gen Män­ner dann weggerannt.

Bei­de Geschä­dig­te erklär­ten, dass die Täter nach ihrer Ein­schät­zung nord­afri­ka­ni­scher Abstam­mung seien.

Die Poli­zei Köln sucht Zeu­gen, die sich zur Tat­zeit im Bereich Mau­ri­ti­us­kirch­platz und Neu­markt auf­ge­hal­ten, ver­däch­ti­ge Fest­stel­lun­gen gemacht oder Per­so­nen beob­ach­tet haben, auf die die Beschrei­bung pas­sen könn­te. Hin­wei­se bit­te an das Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at 14 unter der Tele­fon­num­mer 0221 229–0 oder per E‑Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de.

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