NRW: Land will das Hoch­was­ser-Warn­sys­tem ändern

Straße - Schild - Fußgänger - Hochwasser - Juli 2021Foto: Geflutete Straße nach Hochwasserunwetter, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Lan­des­re­gie­rung Nord­rhein-West­fa­len will nach der Hoch­was­ser­ka­ta­stro­phe das der­zei­ti­ge Warn­sys­tem neu aufstellen.

Um künf­tig detail­lier­ter vor Über­flu­tungs­ge­fah­ren war­nen zu kön­nen, wür­de geprüft, „wie Hoch­was­ser­vor­her­sa­ge­sys­te­me für die klei­ne­ren Gewäs­ser in einer Risi­ko­ku­lis­se ent­wi­ckelt wer­den kön­nen”, sag­te die NRW-Umwelt­mi­nis­te­rin Ursu­la Hei­nen-Esser der Köl­ni­schen Rund­schau. Sol­che Pro­gno­sen gäbe es bis­her zum Bei­spiel für den Rhein oder an der Ahr. Ein Modell­pro­jekt für klei­ne­re Gewäs­ser in NRW sei für den Vicht­bach in der Eifel bereits angestoßen.

Zur Kri­tik, dass in den Kreis-Leit­stel­len zwar Mails zu den Pegel­stän­den der Flüs­se anka­men, die­se Anga­ben aber ohne kon­kre­te Pro­gno­se­wer­te kaum nutz­bar waren, sag­te die Minis­te­rin: „Das müs­sen wir drin­gend ändern, denn Stark­re­gen­ge­fah­ren wer­den zunehmen”.

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