NRW: Laut Grü­nen unvor­be­rei­tet in zwei­te Wel­le geschlittert

Landtag - Nordrhein-Westfalen - NRW - Baum - Gebäude - FensterFoto: Sicht auf den Landtag Nordrhein-Westfalen, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Par­tei­vor­sit­zen­den der Grü­nen in NRW haben schar­fe Kri­tik am Kri­sen­ma­nage­ment der NRW-Lan­des­re­gie­rung geübt.

„Was man der Regie­rung Laschet ankrei­den muss: Sie wirk­te eini­ger­ma­ßen über­rascht davon, dass auf den Som­mer der Herbst folg­te”, sag­te Felix Banas­zak der „Rhei­ni­schen Post”. Man sei weit­ge­hend unvor­be­rei­tet in die zwei­te Wel­le hin­ein­ge­schlit­tert, „weil zu lan­ge das Prin­zip Hoff­nung galt”. Der der­zei­ti­ge Lock­down hät­te abge­mil­dert wer­den kön­nen, wenn man die Wirt­schaft, die Kul­tur, die Behör­den – vor allem aber Schu­len und Kitas – bes­ser vor­be­rei­tet hät­te, so der Grü­nen-Chef. „All dies ist kaum passiert”.

Mona Neu­baur sag­te, bis heu­te feh­le eine gemein­wohl­ori­en­tier­te Test­stra­te­gie: „Der Fuß­ball­pro­fi soll­te bei den Tes­tun­gen nicht prio­ri­tär behan­delt und gleich­zei­tig Leh­rer sowie Erzie­her links lie­gen­ge­las­sen wer­den. Die Schwer­punk­te sind an etli­chen Stel­len falsch gesetzt”.

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