NRW: Risi­ken wer­den durch diver­se Fami­li­en­fei­ern unterschätzt

Rave - Party - Menschen - Personen - Junge Leute - Wald - Fahrrad - LichterFoto: Illegaler Rave im Juli 2020, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der nord­rhein-west­fä­li­sche Wirt­schafts­mi­nis­ter Andre­as Pink­wart hat Feh­ler im Umgang mit der Pan­de­mie eingestanden.

„Unter­schätzt haben wir mög­li­cher­wei­se die mit der Rück­kehr aus dem Urlaub ein­her­ge­hen­den Risi­ken. Da sind auch Pan­nen pas­siert: Test­ergeb­nis­se waren falsch oder lie­ßen lan­ge auf sich war­ten”, sag­te Pink­wart dem „Köl­ner Stadt-Anzei­ger” (Mitt­woch­aus­ga­be).

Glei­ches gel­te für den Umgang mit pri­va­ten Zusam­men­tref­fen als mög­li­che Orte der Coro­na-Anste­ckung. „Wir haben die von Fami­li­en­fei­ern aus­ge­hen­den Risi­ken nicht rich­tig ein­schät­zen kön­nen”, so der FDP-Minis­ter. Künf­tig will er Gesund­heits­äm­ter im Land digi­tal bes­ser aus­stat­ten, um eine Nach­ver­fol­gung Infi­zier­ter in Zukunft zu ver­bes­sern. Damit reagiert er auch auf Kri­tik von FDP-Chef Chris­ti­an Lind­ner an den Maß­nah­men zur Coro­na-Ein­däm­mung, den Bund und Län­der ein­stim­mig beschlos­sen haben.

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