Bun­des­po­li­zei: Armee eskor­tiert Corona-Impfstoff-Transporte

Panzer - Sonderwagen - Polizeipanzer - Panzerwagen - Räumpanzer - BundespolizeiFoto: Panzer der deutschen Bundespolizei, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Bun­des­po­li­zei wird mit bewaff­ne­ten Begleit­kom­man­dos den Coro­na-Impf­stoff in die Zen­tral­la­ger der Län­der eskortieren.

Das berich­tet der „Spie­gel” in sei­ner neu­en Aus­ga­be. Ab dort über­neh­men die Län­der die Bewa­chung des Serums, so das Ergeb­nis einer noch infor­mel­len Abspra­che zwi­schen Bund und Län­dern. Da der Impf­stoff zunächst aus dem Aus­land kommt, wird die Bun­des­po­li­zei ihn erst ab der deut­schen Gren­ze bewa­chen. Ob sie künf­tig ihre Begleit­mann­schaf­ten auch ins Aus­land schi­cken darf, ist noch offen.

Die Impf­kam­pa­gne wird nicht nur zur logis­ti­schen Mam­mut­auf­ga­be, son­dern auch zu einer Mate­ri­al­schlacht. Das Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um hat die Bun­des­wehr gebe­ten, über das Beschaf­fungs­amt eine hal­be Mil­li­ar­de Ein­mal­hand­schu­he, 1,5 Mil­lio­nen Schutz­an­zü­ge und 87.000 Voll­ge­sichts­mas­ken für Per­so­nal in Impf­zen­tren zu bestel­len. Außer­dem sol­len die Ein­käu­fer der Trup­pe 8.700 Schutz­bril­len beschaf­fen. Allein die Lie­fe­rung der Ein­mal­hand­schu­he dürf­te etwa 14.000 Palet­ten umfassen.

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