Coro­na­vi­rus: Bund-Län­der-Run­de zu Lock­down-Plä­nen gestartet

Menschen - Personen - Öffentlichkeit - Schlange - Supermarkt - März 2020Foto: Schlange stehen vor Supermarkt, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel und die Regie­rungs­chefs der Län­der haben ihre mit Span­nung erwar­te­ten Bera­tun­gen über das wei­te­re Vor­ge­hen in der Coro­na­kri­se begonnen.

Die Video­kon­fe­renz star­te­te gegen 13 Uhr. Laut der Beschluss­vor­la­ge für den Ter­min, wel­cher der dts Nach­rich­ten­agen­tur vor­liegt, will Mer­kel das Land ab dem 04. Novem­ber run­ter­fah­ren. So soll es unter ande­rem wie­der stren­ge Kon­takt­be­schrän­kun­gen geben – der Auf­ent­halt in der Öffent­lich­keit soll nur noch mit den Ange­hö­ri­gen des eige­nen und eines wei­te­ren Haus­stan­des gestat­tet sein.

Insti­tu­tio­nen und Ein­rich­tun­gen, die der Frei­zeit­ge­stal­tung zuzu­ord­nen sind, sol­len geschlos­sen wer­den. Dazu gehö­ren unter ande­rem Kon­zert­häu­ser, Kinos, Frei­zeit­parks, Pro­sti­tu­ti­ons­stät­ten, pri­va­te Sport­an­la­gen sowie Fit­ness­stu­di­os. Ver­an­stal­tun­gen, die der Unter­hal­tung die­nen, sol­len unter­sagt wer­den. Gas­tro­no­mie­be­trie­be müs­sen schlie­ßen. Der Ein­zel­han­del soll unter Auf­la­gen offen blei­ben, eben­so Schu­len und Kindergärten.

Es wird mit Span­nung erwar­tet, wie die Minis­ter­prä­si­den­ten auf die Vor­schlä­ge reagie­ren wer­den. Dem Ver­neh­men nach besteht weit­ge­hend Einig­keit, dass es eine Art Lock­down geben muss, wobei es aber noch unklar ist, wie die­ser aus­se­hen wird.

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