Köln: Poli­zei ver­stärkt im Coro­na-Ein­satz vor allem am Halloween

Polizisten - Polizei - Personen - Menschen - Mundschutz - Atemschutzmaske - BerlinFoto: Polizisten mit Mundschutz (Berlin), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die dra­ma­ti­sche Ent­wick­lung der Coro­na-Infek­tio­nen for­dert auch die Poli­zei Köln. Sie wird fort­an eigen­stän­dig über die Ein­hal­tung der Regeln wachen.

Und damit Auf­ga­ben des ori­gi­när zustän­di­gen Ord­nungs­am­tes im täg­li­chen Dienst unter­stüt­zend wahr­neh­men. Poli­zei­prä­si­dent Uwe Jacob erläu­tert: „Wir wer­den an beleb­ten Stel­len in Köln unse­ren Bei­trag leis­ten, um der aktu­ell schwer nach­voll­zieh­ba­ren Aus­brei­tung des Virus Ein­halt zu gebie­ten. Ich bin mir bewusst, dass der Über­wa­chung von Schutz­maß­nah­men in einer Groß­stadt mit mehr als einer Mil­li­on Ein­woh­nern Gren­zen gesetzt sind. Umso wich­ti­ger ist es, dass ALLE sich an die Schutz­re­geln hal­ten – wenn schon nicht für sich selbst, dann wenigs­tens für ande­re, die dar­auf ange­wie­sen sind, dass die Maß­nah­men im Novem­ber Wir­kung zeigen.”

Mit Blick auf das bevor­ste­hen­de Wochen­en­de und die gel­ten­de Rechts­la­ge appel­liert Jacob, dass die Men­schen sich schon vor Mon­tag selbst beschrän­ken: „Ver­nunft und Soli­da­ri­tät sind beim Kampf gegen das Coro­na-Virus Gebo­te der Stun­de. Die jetzt gefor­der­te Kon­se­quenz ist wich­tig für die­je­ni­gen, die beson­ders schlimm betrof­fen sind – vul­nerable Grup­pen, Han­del, Gas­tro­no­mie und der gesam­te Kul­tur­be­reich. Wer indi­vi­du­el­le Inter­es­sen oder den eige­nen Spaß in den Vor­der­grund stellt, han­delt zutiefst unso­li­da­risch. Eine funk­tio­nie­ren­de Gesell­schaft zeigt sich in Krisenzeiten.”

Die Poli­zei wird am Wochen­en­de ver­stärkt an den Hal­lo­ween-Hot­spots unter­wegs sein, um Zusam­men­künf­te von mehr als 10 Per­so­nen im Frei­en zu unter­bin­den und die Regeln rund um den Ver­kauf und den Kon­sum von Alko­hol sowie die Ein­hal­tung der Mas­ken­tra­ge­pflicht und des Min­dest­ab­stands zu über­wa­chen. Mit Blick auf die nächs­ten Wochen, die von der Bevöl­ke­rung wie­der viel Ver­ständ­nis und Zurück­hal­tung for­dern, stell­te der Poli­zei­prä­si­dent klar: „Stadt und Poli­zei Köln neh­men die Sor­gen und Ängs­te der Men­schen ernst und sind sich der gemein­sa­men Ver­ant­wor­tung für den Schutz der Bevöl­ke­rung in Zei­ten der Pan­de­mie bewusst. Wer die Bevöl­ke­rung oder auch die ein­ge­setz­ten Poli­zis­tin­nen und Poli­zis­ten durch Miss­ach­tung der Schutz­re­geln – aus wel­chen Grün­den auch immer – gefähr­det, muss mehr denn je mit Kon­se­quen­zen rechnen.

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