Saar­brü­cken: Saar­land schenkt jedem Bür­ger fünf Einwegmasken

Frau - Schal - Straße - Fahrrad - ÖffentlichkeitFoto: Frau auf einem Fahrrad mit einem Schal, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die saar­län­di­sche Regie­rung schenkt als ein­zi­ges Bun­des­land jedem Bür­ger fünf Einweg-Schutzmasken.

Das sag­te Saar­lands Minis­ter­prä­si­dent Tobi­as Hans (CDU) der „Bild” (Mon­tag­aus­ga­be). Er hat­te fünf Mil­lio­nen Ein­weg­mas­ken bestellt, die nun mit Hil­fe eines Ver­teil­plans an die Men­schen im Saar­land ver­teilt wer­den. Aktu­ell wer­den die Mas­ken in einem zen­tra­len Lager im Groß­raum Saar­lou­is gela­gert – und ste­hen unter Polizeischutz.

Ver­teilt wird das Mas­ken-Set auf unter­schied­li­che Art und Wei­se. Zum einem wer­den die Mas­ken direkt nach Hau­se gebracht – dabei hel­fen unter ande­rem Orts­vor­ste­her oder auch die Feu­er­wehr. Das gilt vor allem für klei­ne Orte. In Städ­ten, wie bei­spiels­wei­se Saar­brü­cken, gibt es Ver­teil­stel­len. Zudem gibt es eine „Dri­ve In”-Option auf gro­ßen Plät­zen. Hier kön­nen die Saar­län­der ihre Mas­ken mit dem Auto abholen.

Um die Mas­ken zu erhal­ten, müs­sen sich die Saar­län­der aus­wei­sen. Im Saar­land gilt die Mas­ken­pflicht ab Mon­tag für Kin­der ab sechs Jah­ren. Zur Ein­däm­mung der Coro­na-Pan­de­mie sind die Bür­ger dann dazu ver­pflich­tet, in Super­märk­ten, Geschäf­ten, Wochen­märk­ten sowie in Bus­sen, Taxen und Bah­nen Mas­ken zu tra­gen. Auch an Bahn­hö­fen, Bus­hal­te­stel­len oder in Kun­den­zen­tren von Ver­kehrs­un­ter­neh­men ist das Tra­gen von ein­fa­chen Mas­ken dem­nach vorgeschrieben.

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