Sicher­heit: Libe­ra­le for­dern mehr Poli­zis­ten an den Bahnhöfen

Polizisten - Polizei - Kölner Hauptbahnhof - Tunnel - Unterführung - Köln-InnenstadtFoto: Polizisten im Kölner Hauptbahnhof in der Unterführung, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die FDP hat Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Horst See­hofer (CSU) auf­ge­for­dert, die Poli­zei­prä­senz auf Bahn­hö­fen zu erhöhen.

„Die von Horst See­hofer bis­her ergrif­fe­nen oder ange­kün­dig­ten Maß­nah­men gehen über blo­ße Sicher­heits­kos­me­tik nicht hin­aus”, schreibt der innen­po­li­ti­sche Spre­cher der FDP-Bun­des­tags­frak­ti­on, Kon­stan­tin Kuh­le, in einem Posi­ti­ons­pa­pier, über das der „Spie­gel” berich­tet. Der von See­hofer ange­kün­dig­te Stel­len­zu­wachs füh­re ange­sichts von der­zeit 3.000 offe­nen Stel­len bei der Bun­des­po­li­zei nicht auto­ma­tisch zu mehr Polizeipräsenz.

Kuh­le ver­langt zudem, dass die Regie­rung ihr Ver­spre­chen aus dem Koali­ti­ons­ver­trag umsetzt, einen „neu­en peri­odi­schen Sicher­heits­be­richt” zu ver­öf­fent­li­chen. Die Bür­ger soll­ten dar­über infor­miert wer­den, wel­che Gefah­ren von bestimm­ten Kri­mi­na­li­täts­for­men aus­ge­hen und wie erfolg­reich Straf­ta­ten auf­ge­klärt wer­den. „Dabei müs­sen auch das Dun­kel­feld und die Opfer­per­spek­ti­ve bes­ser berück­sich­tigt wer­den”, so Kuh­le. Aus­lö­ser der aktu­el­len Debat­te war ein Vor­fall am Frank­fur­ter Haupt­bahn­hof Ende Juli, als ein acht­jäh­ri­ger Jun­ge vor einen Zug gesto­ßen wur­de und starb.

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