Stutt­gart: Bür­ger sol­len Ver­stö­ße gegen Coro­na-Regeln melden

Wichtige Informationen zum Coronavirus - Bezirksamt - Spielplatz - GesperrtFoto: Gesperrter Spielplatz aufgrund Coronakrise, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der baden-würt­tem­ber­gi­sche Innen­mi­nis­ter hat die Bür­ger auf­ge­for­dert, wach­sam zu sein und Ver­stö­ße gegen die Regeln zur Ein­däm­mung der Coro­na­vi­rus-Pan­de­mie der Poli­zei zu melden.

„Ich fin­de es in Ord­nung, wenn die Men­schen wach­sam sind. Es geht dar­um, die Aus­brei­tung der Seu­che zu ver­lang­sa­men, und es geht dar­um, Men­schen­le­ben zu ret­ten”, sag­te der CDU-Poli­ti­ker Tho­mas Stro­bl in der „Bild”-Sendung „Die rich­ti­gen Fra­gen”. Wenn es Unein­sich­ti­ge gebe, die vor­sätz­lich oder fahr­läs­sig dage­gen ver­sto­ßen, „müs­sen unse­re Sicher­heits­be­hör­den das wis­sen, damit sie das unter­bin­den können”.

Stro­bl sag­te wei­ter: „Wenn Bür­ger fest­stel­len, dass jemand Straf­ta­ten begeht, dass jemand sich rechts­wid­rig ver­hält, ins­be­son­de­re dann, wenn man der Auf­fas­sung ist, da pas­siert etwas, was die All­ge­mein­heit gefähr­den könn­te, dann scha­det ein Anruf bei der Poli­zei nie.” Das kom­me im Übri­gen häu­fig vor. Nach Stro­bls Anga­ben wer­den die Coro­na-Regeln in Baden-Würt­tem­berg weit­ge­hend eingehalten.

Gele­gent­lich wer­de gegen das Ver­samm­lungs­ver­bot ver­sto­ßen. Es gebe aber auch „bös­ar­ti­ge Aggres­sio­nen”. So hät­ten in Mann­heim Jugend­li­che älte­re Men­schen vor­sätz­lich ange­hus­tet. Und in einer Shi­sha-Bar hät­ten sich 22 Per­so­nen im Kel­ler regel­recht ver­bar­ri­ka­diert. Das wer­de emp­find­li­che Stra­fen nach sich ziehen.

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