Net­flix: Fil­me und Seri­en in Ultra-HD nun auch auf Pascal-Grafikkarten

Netflix

Nut­zer von Net­flix und einer Nivi­da Pas­cal-Gra­fik­kar­te haben nun die Mög­lich­keit, Fil­me und Seri­en in Ultra-HD anse­hen zu kön­nen. Dazu muss man jedoch Mit­glied im Win­dows Insi­der-Pro­gramm sein.

Wer Fil­me und Seri­en über Net­flix kon­su­miert und zeit­gleich eine Nivi­dia Pas­cal-Gra­fik­kar­te der Genera­ti­on GeFor­ce 1000 besitzt, kann unter Umstän­den die Inhal­te nun in Ultra-HD (UHD, 4K) genie­ßen. Dazu muss man nur im Win­dows Insi­der-Pro­gramm sein, den neu­es­ten Gra­fik­kar­ten­trei­ber instal­liert haben, sowie Net­flix mit der Win­dows 10-App ver­wen­den, alter­na­tiv Net­flix mit dem Micro­soft Edge-Brow­ser nutzen.

Denn mit der neu­es­ten Nvi­dia Gra­fik­kar­ten­trei­ber GeFor­ce 381.74 hat man bei Net­flix nun die Mög­lich­keit, die Inhal­te auch in Ultra-HD anse­hen zu kön­nen. Der Trei­ber steht aber aktu­ell nur in der aktu­el­len Win­dows Insi­der-Ver­si­on zur Verfügung.

Außer­dem muss sicher­ge­stellt wer­den, dass alle Gra­fik­chips ange­schlos­sen und alle akti­ve Dis­plays an, sowie kom­pa­ti­bel zum HDCP‑2.2‑Kopierschutz und nicht via SLI/LDA gekop­pelt sind. Ansons­ten redu­ziert Net­flix auto­ma­tisch die Auf­lö­sung auf Full-HD mit 1920 mal 1080 Bildpunkten.

Hier wird auch wie­der mal deut­lich, dass die Ver­füg­bar­keit von Ultra-HD bei Net­flix nicht aus­schließ­lich auf tech­ni­schen Grund­la­gen basie­ren, son­dern man sich selbst künst­lich aus­bremst, um sicher­zu­stel­len, dass die­se Inhal­te nicht raub­ko­piert wer­den. Aus tech­ni­scher Sicht sprä­che so gut wie nichts dage­gen, flä­chen­de­ckend auf allen End­ge­rä­ten Ultra-HD freizuschalten.

Zwar kann man bei Ultra-HD, wie damals bei Blu-ray und HDCP, kei­nen Mas­ter-Key mehr lea­ken, da es für Ultra-HD einen Signa­tur-Block­chain gibt und nach Bedarf erwei­tert wird, aber es bleibt nur eine Fra­ge der Zeit, bis auch irgend­wann das Block­chain-Pro­gramm samt Zugangs­code gele­akt wird.

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