Köln: Mann täuscht Not­la­ge auf Bun­des­au­to­bahn 1 vor

Autobahn - Auto - Schild - Blau - Weiß - Baum - Autodach - AntenneFoto: Sicht auf ein Autobahn-Schild, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Poli­zei hat an der Auto­bahn den Füh­rer­schein sowie das Auto eines Rumä­nen nach einem gefähr­li­chen Ein­griff in den Stra­ßen­ver­kehr beschlagnahmt.

Dem Mann wird vor­ge­wor­fen, Auto­fah­rer auf der Auf­fahrt in Rich­tung Dort­mund ange­hal­ten und nach Bar­geld für Kraft­stoff gefragt zu haben.

Die Poli­zei geht davon aus, dass es sich hier um eine Betrugs­ma­sche han­delt. Der auf dem Sei­ten­strei­fen abge­stell­te VW Pas­sat mit rumä­ni­schen Kenn­zei­chen ist in den letz­ten Mona­ten mehr­mals bei ähn­li­chen Sach­ver­hal­ten auf­ge­fal­len. Unbe­kann­te nut­zen mut­maß­lich die Hilfs­be­reit­schaft ande­rer Auto­fah­rer aus, um Bar­geld zu ergau­nern. Häu­fig ste­hen sie in der Nähe von Anschluss­stel­len. Das Ver­kehrs­kom­mis­sa­ri­at 4 prüft, ob der Mann mit den ande­ren Vor­fäl­len in Ver­bin­dung steht.

Die Poli­zei warnt aus­drück­lich wegen der beson­de­ren Gefah­ren auf Auto­bah­nen davor, in der Nähe von Auf- und Aus­fahr­ten zu stop­pen. Statt­des­sen soll­ten Auto­fah­rer bei erkann­ten Gefah­ren­stel­len und lie­gen­ge­blie­be­nen Fahr­zeu­gen sofort die 110 anrufen.

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