Ber­lin: Jeder Zwei­te nutzt kon­takt­lo­se Paketzustellung

Paketsendungen - Trinkhalle - Pakete - Geschäft - Lager - RegaleFoto: Gelagerte Paketsendungen in einer Trinkhalle, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Jeder zwei­te Ver­brau­cher (52 Pro­zent) nutzt seit Beginn der Coro­na­kri­se Zustel­l­arten, die einen direk­ten Kon­takt zum Boten unnö­tig machen.

Das geht aus einer Umfra­ge des IT-Bran­chen­ver­bands Bit­kom her­vor, die am Mitt­woch ver­öf­fent­licht wur­de. Dem­nach setzt rund ein Vier­tel der Ver­brau­cher (23 Pro­zent) seit­her auf die Ertei­lung einer Abstel­ler­laub­nis, lässt die Sen­dung also an einem gewünsch­ten Ort able­gen, der vor­her mit­ge­teilt wurde.

22 Pro­zent las­sen sich ihre Sen­dung zwar vom Boten bis an die Haus­tür zustel­len, ver­zich­ten neu­er­dings aber auf direk­ten Kon­takt – ent­we­der, weil der Bote das Paket vor der Tür abstellt oder auf eine Unter­schrift ver­zich­tet wird. 18 Pro­zent las­sen sich seit­her Pake­te an eine Pack­sta­ti­on lie­fern. Mehr als die Hälf­te der­je­ni­gen (55 Pro­zent), die noch nicht die Zustell­va­ri­an­te einer Abstel­ler­laub­nis genutzt haben, kön­nen sich dies für die Zukunft vor­stel­len. 28 Pro­zent wür­den sich ihre Pake­te künf­tig an eine Pack­sta­ti­on lie­fern las­sen. Für die Erhe­bung befrag­te Bit­kom Rese­arch im April 2020 tele­fo­nisch 1.003 Per­so­nen in Deutsch­land ab 16 Jahren.

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