BMAS: Min­dest­löh­ne in der Pfle­ge sol­len deut­lich steigen

Rentner - Senioren - Rollstuhl - Gebäude - Straße - Mann - FrauFoto: Senioren mit Rollstuhl, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Min­dest­löh­ne für Beschäf­tig­te in der Alten­pfle­ge in Deutsch­land sol­len ab dem 01. Sep­tem­ber 2022 deut­lich steigen.

Dar­auf habe sich die Pfle­ge­kom­mis­si­on ein­stim­mig geei­nigt, teil­ten die Bun­des­mi­nis­te­ri­en für Arbeit und für Gesund­heit am Diens­tag mit. Die Erhö­hung soll dem­nach in drei Schrit­ten erfol­gen. Bis zum 1. Dezem­ber 2023 sol­len die Min­dest­löh­ne für Pfle­ge­hilfs­kräf­te auf 14,15 Euro pro Stun­de, für qua­li­fi­zier­te Pfle­ge­hilfs­kräf­te auf 15,25 Euro und für Pfle­ge­fach­kräf­te auf 18,25 Euro ange­ho­ben werden.

Für Beschäf­tig­te in der Alten­pfle­ge emp­fiehlt die Pfle­ge­kom­mis­si­on zudem einen Anspruch auf zusätz­li­chen bezahl­ten Urlaub über den gesetz­li­chen Urlaubs­an­spruch hin­aus. Die­ser Mehr­ur­laub soll bei Beschäf­tig­ten mit einer Fünf-Tage-Woche für das Jahr 2022 sie­ben Tage, für die Jah­re 2023 und 2024 jeweils neun Tage betra­gen. Das Bun­des­ar­beits­mi­nis­te­ri­um will die neu­en Pfle­ge­min­dest­löh­ne auf dem Weg einer Ver­ord­nung festsetzen.

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