Poli­tik: FDP kri­ti­siert zusätz­li­che Kos­ten für Pkw-Maut

Autobahn - NotrufsäuleFoto: Sicht auf eine Autobahn, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die FDP kri­ti­siert bis­lang unbe­kann­te zusätz­li­che Kos­ten für Anwäl­te und Bera­ter, die der Bun­des­re­gie­rung durch das Urteil des Euro­päi­schen Gerichts­hofs (EuGH) zur Pkw-Maut entstehen.

Für das Haus­halts­jahr 2019 wer­de mit einem „rest­li­chen Mit­tel­be­darf” in Höhe von ins­ge­samt etwa 19,3 Mil­lio­nen Euro gerech­net, heißt es in der Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf eine Anfra­ge der FDP-Bun­des­tags­frak­ti­on, über wel­che die „Bild-Zei­tung” (Mitt­wochs­aus­ga­be) berich­tet. Dem­nach gehe die Bun­des­re­gie­rung für den Haus­halt 2020 noch mal von 8,2 Mil­lio­nen Euro für die Pkw-Maut aus, davon etwa 2 Mil­lio­nen Euro für Sach­kos­ten, der Rest für Personalaufwendungen.

Zuvor hat­te das Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um mit­ge­teilt, dass die Pkw-Maut bis zur Kün­di­gung der Ver­trä­ge mit den Betrei­bern im Juni 2019 rund 53 Mil­lio­nen Euro an Kos­ten ver­ur­sacht hat. „Der von der Bun­des­re­gie­rung ange­ge­be­ne Rest­mit­tel­be­darf von 19,3 Mil­lio­nen Euro für 2019 und 8,2 Mil­lio­nen Euro für 2020 ist beacht­lich. Mit den bereits bekann­ten Aus­ga­ben bis zur Kün­di­gung der Ver­trä­ge kom­men wir da ins­ge­samt auf 81,1 Mil­lio­nen Euro Aus­ga­ben für die­ses und kom­men­des Jahr”, sag­te der FDP-Ver­kehrs­ex­per­te Oli­ver Luk­sic der „Bild-Zei­tung”. Das spie­ge­le „aber nur den Sta­tus quo” wider. „Ange­sichts dro­hen­der Scha­den­er­satz­for­de­run­gen und lan­ger Gerichts- oder Schieds­ver­fah­ren wird das Maut-Desas­ter den Bun­des­haus­halt wohl noch weit mehr belas­ten”, so der FDP-Poli­ti­ker weiter.

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