Dortmund: Bundespolizei muss nach geplatztem Drogendeal vermitteln

Dortmund Hauptbahnhof - EmpfangsgebäudeFoto: Sicht auf den Dortmunder Hauptbahnhof (Empfangsgebäude)

Nach einem lautstarken Streit zwischen zwei Beteiligten musste die Bundespolizei einschreiten und “vermitteln”. Einer der Beteiligten wollte für 20 Euro Haschisch kaufen.

“Ich wollte nur Haschisch für 20 Euro und nicht für 50 Euro, ich will mein Restgeld zurück” so die Worte eines 30-Jährigen, der sich über einen zuvor getätigten Drogenkauf äußerst unzufrieden zeigte.


Gegen 16:30 (31. Januar 2019) Uhr wurde die Bundespolizei über eine lautstarke Streitigkeit im Bereich des Nordausgangs am Dortmunder Hauptbahnhof informiert. Als Bundespolizisten vor Ort eintrafen, diskutierten insgesamt vier Männer immer noch lautstark. Daraufhin wurden sie voneinander getrennt befragt.

Ein 30-jähriger iranischer Staatsangehöriger erklärte den Beamten, dass er bei einem der Männer für 20 Euro Haschisch kaufen wollte. Er hätte daraufhin mit einem 50 Euroschein gezahlt und auch für das ganze Geld Haschisch bekommen. Er wolle jedoch nur für 20 Euro Drogen kaufen und sei deswegen mit dem Verkäufer in Streit geraten.

Bei diesem handelte es sich um einen 23-jährigen Algerier der als Asylbewerber in Unna wohnt. Bei einer Durchsuchung des Mannes wurde dann auch eine geringe Menge Haschisch, sowie 220 Euro Bargeld sichergestellt. Bei seinen beiden 17- und 47-jährigen Begleitern, bei denen es sich ebenfalls um algerische Staatsangehörige aus Unna handelte, wurde Bargeld in “Dealer typischer Stückelung” gefunden und sichergestellt.


Alle Personen kamen anschließend zur Wache wo sie erkennungsdienstlich behandelt wurden. Anschließend überstellten Bundespolizisten die beiden 17- und 23-jährigen Männer der Dortmunder Kriminalpolizei.

Gegen alle Männer wurde ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.


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