9‑Eu­ro-Ticket: Debat­te über Nach­fol­ge­mo­dell geht weiter

Abstellgleis - Gleise - Züge - Haltern am See - BahnhofFoto: Abstellgleis vom Bahnhof "Haltern am See" mit Sicht auf Züge

Grü­nen-Frak­ti­ons­chefin Brit­ta Haßel­mann hat zu einer Ver­stän­di­gung über ein Nach­fol­ge­mo­dell des 9‑Eu­ro-Tickets aufgerufen.

„Die hohe Inan­spruch­nah­me des 9‑Eu­ro-Tickets zeigt, was für ein Erfolgs­mo­dell das ist”, sag­te sie den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Mon­tags­aus­ga­ben). „Bezahl­ba­re und ein­fa­che Ange­bo­te im ÖPNV, bei denen Men­schen nicht nach­den­ken müs­sen, ob sie die Tarif­zo­ne oder das Bun­des­land wech­seln, wer­den genutzt. Hier sind jetzt Bund und Län­der gemein­sam gefragt, Ideen zu ent­wi­ckeln, wie ein dau­er­haf­tes attrak­ti­ves Ange­bot aus­se­hen kann”.

Haßel­mann kri­ti­sier­te zugleich Äuße­run­gen von CSU-Chef Mar­kus Söder als popu­lis­tisch und for­der­te mehr Ernst­haf­tig­keit in der Ent­las­tungs­de­bat­te. „Wir ste­hen in der Ver­ant­wor­tung, beson­ders die Men­schen zu unter­stüt­zen, die schon jetzt ganz akut kaum oder kei­ne finan­zi­el­len Spiel­räu­me mehr haben”, sag­te sie. „Gera­de Men­schen, die auf Grund­si­che­rung ange­wie­sen sind, über nur klei­ne Ren­ten oder gerin­ge Ein­kom­men ver­fü­gen, brau­chen Unter­stüt­zung am drängendsten”.

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