Asyl­be­wer­ber: Zahl im Juni 2021 auf über 10.000 gestiegen

Aufnahmestelle - Flüchtlinge - Asylbewerber - Migration - PersonenFoto: Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Zahl der Asyl­an­trä­ge in Deutsch­land ist im Juni erst­mals seit Früh­jahr 2020 wie­der über die Mar­ke von 10.000 gestiegen.

Das berich­tet die „Bild” unter Beru­fung auf den innen­po­li­ti­schen Spre­cher der CDU/C­SU-Bun­des­tags­frak­ti­on, Mathi­as Mid­del­berg. Das ent­spricht einem Plus von rund 20 Pro­zent zum Vor­mo­nat Mai. Jetzt mache sich der Weg­fall der Coro­na-Rei­se­be­schrän­kun­gen bemerk­bar, sag­te der CDU-Poli­ti­ker dem Blatt. „Vie­les spricht dafür, dass wir die­ses Jahr auch ins­ge­samt mehr Asyl­an­trä­ge zäh­len wer­den als 2020 (102.581 Erstanträge)”.

Vor allem wach­se der Migra­ti­ons­zu­strom über die Mit­tel­meer­rou­te nach Ita­li­en und Spa­ni­en der­zeit mas­siv. „Die­se Men­schen kom­men mehr­heit­lich aus Alge­ri­en, Tune­si­en und Marok­ko und sind auf der Suche nach Arbeit. Die Aner­ken­nungs­quo­te für Per­so­nen aus die­sen Her­kunfts­län­dern ist aber extrem gering”, sag­te Mid­del­berg der „Bild”.

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