AVM: Probleme mit WLAN-Mesh wird im neuen FRITZ!OS 7 behoben

AVM

Im persönlichen Gespräch auf der Branchen-Messe Anga Com mit AVM haben wir erfahren, dass das WLAN-Mesh im neuen FRITZ!OS 7 wesentlich zuverlässiger funktionieren wird.

Die AVM Computersysteme Vertriebs GmbH ist zeitgleich nicht nur auf der CEBIT in Hannover, sondern auch auf der Anga Com in Köln. Im persönlichen Gespräch mit AVM in Köln haben wir uns über das relativ neue WLAN-Mesh unterhalten.


Zunächst sollten wir aber erst einmal abklären, was Mesh überhaupt ist. AVM beschreibt es auf ihrer Homepage so: „Manchmal ist ein WLAN-Netz allein für eine Wohnung nicht stark genug. In einigen Zimmern wird es langsamer oder hat Aussetzer. Mesh macht Folgendes: Mehrere verteilte Geräte erzeugen mehrere WLAN Netze und fassen sie zu einem einzigen Netz zusammen – wie Maschen (engl.: mesh). Das gesamte WLAN hat praktischerweise nur noch einen Namen und ein Passwort.“

Da ich daheim nicht nur ein Produkt von AVM besitze sondern mehrere, macht also das WLAN-Mesh von AVM durchaus sinn. Schließlich ist die Wohnung auch nicht so wirklich klein bei mir. Es ist eine FRITZ!Box 7590 und FRITZ!Box 7490 im Betrieb, sowie der AVM FRITZ!WLAN Repeater 1750E und AVM FRITZ!WLAN Repeater DVB-C.


Jedoch stelle ich selbst beim AVM-Mesh fest, dass ich öfters keine Internetverbindung aufbauen kann, wenn ich vom einem Ende in das andere Ende der Wohnung gehe. Beispielsweise vom Office-Zimmer zur Küche. Im Office-Zimmer steht die FRITZ!Box 7490 als Mesh-Slave und in der Küche ist die FRITZ!Box 7590 als Mesh-Master gegenüber im Zimmer (daneben im Zimmer der AVM FRITZ!WLAN Repeater 1750E). Es ist zwar eine augenscheinliche stabile Verbindung vorhanden, aber das Surfen im Internet klappt trotzdem nicht.

Im Gespräch mit AVM kennt man genau dieses Problem und liegt vor allem daran, dass in meinem Fall die FRITZ!Box 7490 denkt, dass zwar eine ausreichende WLAN-Verbindung zwischen – in meinem Fall – iPhone und dem Router besteht, aber eigentlich viel zu schwach ist um Datenpakete zu versenden, um letztendlich im Internet surfen zu können.


Eigentlich sollte nämlich die Verbindung zur FRITZ!Box 7490 getrennt werden, beziehungsweise im Übergang zu der FRITZ!Box 7590 oder zum FRITZ!WLAN Repeater 1750 gehen. Je nach dem, wer aktuell die bessere Leistung erzielen kann. Das Verfahren selbst wird aber erst in der neuen FRITZ!OS 7 perfektioniert und haben uns noch einige Momente mit AVM darüber unterhalten. Ist man selbst von dem Problem betroffen, kann eigentlich nicht viel machen, als – in meinem Fall – kurz die WLAN-Verbindung zu kappen und sich neu zu verbinden.

Das Problem muss aber nicht immer auftauchen, denn bei mir ist das beispielsweise nur, wenn ich vom Office-Zimmer in die Küche gehe. Gehe ich wieder von der Küche aus zurück ins Office-Zimmer, habe ich dieses Problem nicht. Hier funktioniert auch die Übergabe zwischen Reapter/Router zum Router.

Man kann das „Problem“ ziemlich selbst gut genau beobachten, wenn man sich die „Heimnetzübersicht“ anschaut (Oberfläche > Heimnetz > Heimnetzübersicht). Dort sollte man sehen, wo sich das Endgerät – in meinem Fall das iPhone – verbunden ist. Durch eine Neujustierung der Geräte lässt sich das Problem eventuell beheben, jedoch spätestens mit FRITZ!OS 7. Wir sind selbst auf der Anga Com und werden weiter über die Messe berichten.

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