AVNR: Haus­ärz­te dür­fen bald mit Moder­na impfen

Impfpass - Impfausweis - Impfung - COVID-19 - Vaccine Moderna - Lot 3002183Foto: Impfausweis mit Moderna-Aufkleber, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Nach der Schlie­ßung der Impf­zen­tren sol­len die nie­der­ge­las­se­nen Ärz­te auch den Impf­stoff des US-Her­stel­lers Moder­na ver­ab­rei­chen dürfen.

„Wir wer­den ab Okto­ber auch den Moder­na-Impf­stoff an die Arzt­pra­xen lie­fern kön­nen”, sag­te der Chef des Apo­the­ker­ver­bands Nord­rhein, Tho­mas Preis, der „Rhei­ni­schen Post” (Diens­tag). „Da bin ich mir sehr sicher”. Das sei wich­tig, damit in den Arzt­pra­xen auch Erst- oder Fol­ge­imp­fun­gen mit Moder­na statt­fin­den könn­ten. „Zur­zeit wird der Moder­na-Impf­stoff nur in den Impf­zen­tren und Kli­ni­ken ver­impft”, sag­te Preis. „Aktu­ell gibt es Hin­wei­se dar­auf, dass Moder­na sogar etwas bes­ser gegen die Del­ta-Vari­an­te wirkt als ande­re Impf­stof­fe”, so Preis mit Blick auf bel­gi­sche Studien.

Bis­her wur­den gut zwölf Mil­lio­nen Moder­na-Impf­do­sen nach Deutsch­land gelie­fert. Trans­port und Lage­rung sei­en ähn­lich schwie­rig wie beim Bio­n­tech-Impf­stoff. Der Moder­na-Impf­stoff sei im Kühl­schrank nur 30 Tage halt­bar, nur zwölf Stun­den davon könn­ten für den Trans­port genutzt werden.

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