Kre­dit­in­sti­tut: Bank­kun­den wol­len sams­tags bera­ten werden

Deutsche Bank - Logo - Blau - Weiß - Gebäude - WandFoto: Sicht auf das Deutsche Bank-Logo, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Deut­sche Bank sieht bei ihren Kun­den immer mehr Inter­es­se, auch am Sams­tag mit ihrem Bank­be­ra­ter zu sprechen.

Vor gut zwei­ein­halb Jah­ren hat­te die Bank soge­nann­te Regio­na­le Bera­tungs­cen­ter eröff­net, über die per Tele­fon oder Video­chat auch sams­tags sowie früh mor­gens und abends Bera­tungs­ge­sprä­che geführt wer­den kön­nen. Nach anfäng­li­cher Zurück­hal­tung wür­den die Kun­den inzwi­schen immer mehr auch Samtags­ter­mi­ne mit ihren Bera­tern aus­ma­chen, sag­te ein Spre­cher der Bank der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung” (Mitt­wochs­aus­ga­be).

Ins­ge­samt führ­ten die Bera­ter inzwi­schen 4.000 Bera­tungs­ge­sprä­che in der Woche und hät­ten ins­ge­samt 10.000 Kun­den­kon­tak­te. „Vie­le suchen gera­de am Mor­gen, am Abend sowie an Sams­ta­gen fun­dier­ten Rat zu ihren Finan­zen”, sag­te der Spre­cher weiter.

In einer Umfra­ge in den Bera­tungs­zen­tren durch die Gewerk­schaft DBV berich­te­ten vie­le Mit­ar­bei­ter aber auch von tech­ni­schen Schwie­rig­kei­ten. So sei die Bera­tung der Kun­den über Video­chats und mit­hil­fe über das Inter­net geteil­ter Unter­la­gen lan­ge Zeit nicht mög­lich gewe­sen. Zudem behin­der­ten am Wochen­en­de durch­ge­führ­te War­tungs­ar­bei­ten an den Com­pu­ter­sys­te­men oft die Arbeit. Gegen Vor­sto­ße von Ban­ken, ihre Filia­len auch an Sams­ta­gen zu öff­nen, stem­men sich die Gewerk­schaf­ten seit Jahr­zehn­ten. Mit dem der­zeit in der Deut­schen Bank prak­ti­zier­ten Modell zei­gen sich aber sowohl die in dem Kre­dit­in­sti­tut stark ver­tre­te­ne DBV als auch die Gewerk­schaft Ver­di zufrieden.

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