Coro­na­vi­rus: Vie­le neue Inten­siv­pa­ti­en­ten an Weihnachten

Corona-Warn-App - RKI - Robert-Koch-Institut - Smartphone - Niedriges RisikoFoto: Sicht auf die Corona-Warn-App auf einem Smartphone (RKI), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Wäh­rend die Coro­na-Neu­in­fek­ti­ons­zah­len über die Fei­er­ta­ge sehr nied­rig sind, ver­mel­den die Kran­ken­häu­ser auch an Weih­nach­ten vie­le Neuzugänge.

Sams­tag­abend wur­den gegen 20:00 Uhr bun­des­weit 5.518 Covid-19-Pati­en­ten inten­siv behan­delt, 156 oder fast drei Pro­zent mehr als am Vor­abend und mehr als jemals zuvor. Im Gegen­satz zu den Gesund­heits­äm­tern sind die Kran­ken­häu­ser ver­pflich­tet, auch über die Fei­er­ta­ge die Bele­gungs­zah­len zu ver­öf­fent­li­chen. Die Gesund­heits­äm­ter der 401 kreis­frei­en Städ­te und Land­krei­se mel­de­ten bis Sams­tag­abend nur 13.980 neue Coro­na-Fäl­le bin­nen 24 Stun­den und damit fast halb so vie­le wie letz­ten Samstag.

Auch das RKI wies aber dar­auf hin, dass sich an Weih­nach­ten weni­ger Men­schen tes­ten las­sen und zudem vie­le Ämter gar kei­ne Zah­len mel­den. Nach Weih­nach­ten oder nach Sil­ves­ter könn­te es dann womög­lich zu einem Nach­hol­ef­fekt und dadurch sehr hohen nomi­nel­len Neu­in­fek­ti­ons­zah­len kommen.

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