Goog­le: Euro­pa­chef warnt vor neu­en EU-Internet-Regeln

Google - Kalifornien - Google-Zentrale - USA - Schild - Gebäude - GoogleplexFoto: Das Googleplex in Kalifornien, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die von der EU-Kom­mis­si­on neu­en Regeln für Inter­net­un­ter­neh­men bedro­hen wich­ti­ge Funk­tio­na­li­tä­ten der Such­ma­schi­ne Google.

„Es geht um die Fra­ge, ob wir wei­ter­hin ein inter­ak­ti­ves Bild wie eine Goog­le-Kar­te in den Such­ergeb­nis­sen anzei­gen kön­nen, wenn jemand nach geo­gra­phi­schen Infor­ma­tio­nen sucht”, sag­te Goog­le-Euro­pa­chef Matt Brit­tin der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung” (Sams­tags­aus­ga­be) mit Blick auf den Digi­tal Ser­vices Act und den Digi­tal Mar­kets Act, wel­che die Kom­mis­si­on Anfang Dezem­ber vor­stel­len möchte.

Grund­sätz­lich befür­wor­te das Unter­neh­men, dass Euro­pa sich neue Regeln für die Digi­tal­wirt­schaft geben möch­te. „DSA und DMA sind ein wirk­lich wich­ti­ger grund­le­gen­der Schritt für die digi­ta­le Zukunft Euro­pas in den kom­men­den 20 Jah­ren. Und wir begrü­ßen das. Inno­va­tio­nen zu schüt­zen und den digi­ta­len Bin­nen­markt zu stär­ken sind zen­tra­le Zie­le, die wir aus­drück­lich tei­len”, sag­te der Technologiemanager.

Ent­schei­dend sei­en aber die Details. „Vie­les in der aktu­el­len Dis­kus­si­on in Euro­pa dreht sich dar­um, ob Unter­neh­men, die eine Sache tun, sich nur dar­auf fokus­sie­ren soll­ten, dar­auf beschränkt wer­den soll­ten – mit Blick auf uns, ob Goog­le die Suche anbie­ten soll­te, aber jemand ande­res Maps, wie­der ein ande­rer das Wet­ter und wie­der jemand ande­res E‑Mail.

Im Prin­zip geht es letzt­lich dar­um, wie neue Tech­no­lo­gien inno­va­tiv und nutz­brin­gend mit­ein­an­der kom­bi­niert wer­den kön­nen”, sag­te Brit­tin wei­ter. Goog­le habe auf die Bit­te der EU-Kom­mis­si­on nach Kon­sul­ta­tio­nen mit einer 135 Sei­ten umfas­sen­den Stel­lung­nah­me reagiert.

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