Her­zo­gen­au­rach: Adi­das räumt Feh­ler ein nach Mietzahlung-Ärger

adidas - Sportartikelhersteller - Kleidung - Logo - GeschäftFoto: Sportartikelhersteller adidas, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Nach wüten­dem Pro­test der Öffent­lich­keit um zunächst beschlos­se­ne Miet­zu­rück­hal­tun­gen für sei­ne geschlos­se­nen Läden bekräf­tigt Adi­das-Chef Kas­per Ror­sted Feh­ler sei­nes Unternehmens.

Zwar sei die gro­ße Mehr­heit der im Zuge der Kri­se getrof­fe­nen Ent­schei­dun­gen rich­tig gewe­sen, lei­der aber nicht alle, sag­te Ror­sted der RTL/n‑tv-Redak­ti­on. „Und das war eine von denen und dafür haben wir uns ent­schul­digt”, so der Adi­das-Chef wei­ter. Auf die Fra­ge, was er im Nach­hin­ein bes­ser machen wür­de, sag­te Ror­sted: „Ich hät­te es natür­lich nicht so gemacht.” Man müs­se auch bei schnel­len Ent­schei­dun­gen die Gesamt­kon­se­quen­zen ver­ste­hen. „Das haben wir in der Tat in die­sem Fall nicht getan”, so der Adi­das-Chef weiter.

Er rech­net nicht damit, dass sich die Lage von sport­li­chen Groß­ereig­nis­se schnell wie­der ändern wer­de: „Ich weiß nicht, ob es so wird, wie es ein­mal war”, sag­te Ror­sted. Die Begeis­te­rung für Sport wer­de durch sport­li­che Groß­ereig­nis­se geschürt. Man müs­se sich dar­an gewöh­nen: „Kurz bis mit­tel­fris­tig wer­den kei­ne Men­schen in den Sta­di­en sein”, so der Adidas-Chef.

Deutsch­land mutie­re in der Coro­na­kri­se für vie­le ande­re Staa­ten zum Vor­bild. „Die gan­ze Welt schaut, was pas­siert in Deutsch­land. Um zu ent­schei­den: Kön­nen wir das glei­che machen wie Deutsch­land?”, so Ror­sted. Er lob­te auch das aktu­el­le Kri­sen­ma­nage­ment der Poli­tik. „Da bin ich froh, dass ich in Deutsch­land bin”, sag­te der Adi­das-Chef der RTL/n‑tv-Redak­ti­on.

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