Pro Bahn: Fahr­gast­ver­band begrüßt neu­es Bahn-Angebot

Gleisanlage - Gleisen - Schienen - Bahn - ZugFoto: Sicht auf eine Gleisanlage, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der Fahr­gast­ver­band Pro Bahn hat das neue Ange­bot der Deut­schen Bahn im Tarif­kon­flikt mit der Gewerk­schaft deut­scher Loko­mo­tiv­füh­rer begrüßt.

„Wir hof­fen, dass die GDL auf das Ange­bot ein­geht und ver­han­delt, statt erneut zu strei­ken”, sag­te der Pro-Bahn-Bun­des­vor­sit­zen­de Det­lef Neuß dem „Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land”. Er kri­ti­sier­te aber, dass das Pro­blem um das Tarif­ein­heits­ge­setz wei­ter bestehen blei­be. „Eigent­lich soll­te das Tarif­ein­heits­ge­setz Situa­tio­nen wie die Stö­rung des Betriebs­frie­dens und Streiks ver­mei­den, aber genau das Gegen­teil ist gera­de der Fall. Das Gesetz muss erheb­lich nach­ge­bes­sert oder ganz zurück­ge­nom­men werden”.

Neuß sag­te: „Hier ist eine poli­ti­sche Ent­schei­dung not­wen­dig, die sich nicht erstrei­ken lässt”. Doch 14 Tage vor der Bun­des­tags­wahl sei die Poli­tik hand­lungs­un­fä­hig. „Als Unter­neh­men und Gewerk­schaft soll­te man des­halb den Streit um das Tarif­ein­heits­ge­setz aus­set­zen.” Die GDL kön­ne zwar so lan­ge wei­ter­strei­ken, bis ihre For­de­run­gen voll­stän­dig erfüllt sind. Aber bei­de Tarif­par­tei­en soll­ten sich über­le­gen, für wen sie eigent­lich da sind.

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