Uni­on will Aktu­el­le Stun­de zum Ein­bür­ge­rungs­recht beantragen

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die CDU/C­SU-Frak­ti­on will zu den geplan­ten Refor­men im Ein­bür­ge­rungs­recht eine Aktu­el­le Stun­de die­se Woche im Bun­des­tag bean­tra­gen. Das sag­te der Ers­te Par­la­men­ta­ri­sche Geschäfts­füh­rer der Uni­ons­frak­ti­on, Thors­ten Frei (CDU), den Sen­dern RTL und ntv. Es sei wich­tig, dass sich das Par­la­ment bei dem The­ma klar posi­tio­nie­re, bevor die Bun­des­re­gie­rung eine end­gül­tig abge­stimm­te Linie vor­le­ge, so Frei. 

Bis­lang sei das inner­halb der Ampel­ko­ali­ti­on nicht der Fall. Frei sprach sich erneut gegen die von Innen­mi­nis­te­rin Fae­ser geplan­te Reform aus. Er hal­te es für „grund­sätz­lich falsch”, dass die Ein­bür­ge­rung am Beginn des Inte­gra­ti­ons­pro­zes­ses ste­hen sol­le und nicht am Ende. Es gehe hier nicht um ein ein­fa­ches Blatt Papier, son­dern um eine Staats­bür­ger­schaft. „Das hat was mit Iden­ti­fi­ka­ti­on zu tun, mit dem Zusam­men­halt der Gesell­schaft – und dar­auf scheint die Bun­des­re­gie­rung nicht zu ach­ten und auch kei­nen Wert zu legen.”

Foto: Bun­des­tags­ple­num, über dts Nachrichtenagentur

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