Grü­nen wol­len rasche Einbürgerungs-Reform

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – In der Debat­te um kür­ze­re Ein­bür­ge­rungs­fris­ten drängt die Grü­nen-Spit­ze auf eine rasche Reform und warnt vor den Fol­gen einer Hän­ge­par­tie. „Vie­le Unter­neh­men fin­den schon jetzt kaum noch Fach- und Arbeits­kräf­te und die Lücke wird in den nächs­ten Jah­ren noch grö­ßer wer­den”, sag­te Grü­nen-Chef Omid Nou­ripour der „Süd­deut­schen Zei­tung” (Mitt­wochs­aus­ga­be). „Wir kon­kur­rie­ren welt­weit um die klügs­ten Köp­fe und müs­sen ihnen eine Per­spek­ti­ve in Deutsch­land anbie­ten. Die Moder­ni­sie­rung des Staats­bür­ger­schafts­rechts ist daher über­fäl­lig”, sag­te Nouripour. 

„Die Wirt­schaft braucht gute Leu­te, aber bis­her lie­gen wir inter­na­tio­nal bei der Anwer­bung zurück.” Nach 16 Jah­ren uni­ons­ge­führ­ter Regie­rung sei Deutsch­land „völ­lig unvor­be­rei­tet auf den Fach­kräf­te­man­gel”, kri­ti­sier­te der Grü­nen-Co-Chef. Statt sich kon­struk­tiv zu betei­li­gen, wie­der­ho­le die Uni­on reflex­haft und mit noch mehr Laut­stär­ke die Vergangenheit.

Foto: Deutsch­land­fah­ne über dem Reichs­tags­ge­bäu­de, über dts Nachrichtenagentur

Anmer­kun­gen zum Bei­trag? Hin­weis an die Redak­ti­on sen­den.