Wade­phul warnt vor „Sym­bol­po­li­tik” bei Westbalkan-Gipfel

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Uni­ons­frak­ti­ons­vi­ze Johann Wade­phul (CDU) warnt davor, beim West­bal­kan-Gip­fel in der alba­ni­schen Haupt­stadt Tira­na nur bei „Sym­bol­po­li­tik” zu blei­ben. „Der deut­schen Bun­des­re­gie­rung kommt eine beson­de­re Rol­le zu, weil Deutsch­land für die Staa­ten des west­li­chen Bal­kans tra­di­tio­nell eine her­aus­ge­ho­be­ne Rol­le spielt”, sag­te Wade­phul dem „Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land”. Man müs­se hof­fen, dass der Bun­des­kanz­ler dies erken­ne und „nicht erneut dem fran­zö­si­schen Prä­si­den­ten die Agen­da über­lässt”, so der CDU-Politiker. 

Wei­ter for­der­te er: „Der Gip­fel muss kon­kre­te Ergeb­nis­se zu den zen­tra­len Fra­gen lie­fern: Fort­schrit­te im Nor­ma­li­sie­rungs­pro­zess Ser­bi­en-Koso­vo, Visa-Libe­ra­li­sie­rung für Koso­vo und Fort­schrit­te bei Rechts­staat und Demo­kra­tie in der gesam­ten Regi­on.” Denn nur so wer­de ein abseh­ba­rer Bei­tritt der West­bal­kan-Staa­ten zur EU gelin­gen, der im gegen­sei­ti­gen Inter­es­se liege.

Foto: Johann Wade­phul, über dts Nachrichtenagentur

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