AfD prüft Par­tei­ord­nungs­maß­nah­men gegen Malsack-Winkemann

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Fünf Tage nach der bun­des­wei­ten Groß­raz­zia gegen eine mut­maß­li­che ter­ro­ris­ti­sche Ver­ei­ni­gung aus soge­nann­ten Reichs­bür­gern reagiert der Bun­des­vor­stand der AfD auf die Fest­nah­me sei­ner ehe­ma­li­gen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Bir­git Mal­sack-Win­ke­mann. „Die AfD weist jeg­li­che Ver­su­che, uns in die Nähe einer mut­maß­lich ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung zu rücken, ent­schie­den zurück”, sag­te ein Par­tei­spre­cher der „Welt” (Diens­tag­aus­ga­be). „Bezüg­lich Dr. Bir­git Mal­sack-Win­ke­mann berei­tet der Bun­des­vor­stand der AfD der­zeit einen Antrag auf Akten­ein­sicht beim Gene­ral­bun­des­an­walt vor, um auf die­ser fak­ten­ba­sier­ten Grund­la­ge eine Ent­schei­dung über eine ent­spre­chen­de Par­tei­ord­nungs­maß­nah­me tref­fen zu können.” 

Mal­sack-Win­ke­mann gehört als Bei­sit­ze­rin des Bun­des­schieds­ge­richts einem wich­ti­gen Gre­mi­um der Par­tei an. Es ist unter ande­rem für Par­tei­aus­schluss­ver­fah­ren zustän­dig. Die AfD ent­fern­te die Namen der Bei­sit­zer am Tag der Raz­zia von ihrer Home­page. „Die Mit­glied­schaft im Bun­des­schieds­ge­richt ruht der­zeit”, sag­te ein Parteisprecher.

Foto: Bir­git Mal­sack-Win­ke­mann, über dts Nachrichtenagentur

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