Bahn erwirt­schaf­tet nach Coro­na-Ein­bruch wie­der Milliardengewinn

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Deut­sche Bahn hat 2022 deut­lich mehr Fahr­gäs­te im Fern­ver­kehr trans­por­tiert als im Jahr zuvor und dadurch erst­mals seit der Coro­na-Pan­de­mie wie­der einen Mil­li­ar­den­ge­winn erwirt­schaf­tet. „Im Fern­ver­kehr ist die Zahl ver­gan­ge­nes Jahr signi­fi­kant auf deut­lich über 100 Mil­lio­nen Fahr­gäs­te gestie­gen – 2021 waren es noch gut 80 Mil­lio­nen”, sag­te Bahn­chef Richard Lutz T‑Online. Die Men­schen hät­ten nach Aus­lau­fen der Coro­na-Beschrän­kun­gen ab dem zwei­ten Quar­tal „mehr denn je” die Bahn genutzt. 

Das habe sich auch auf das Kon­zern­er­geb­nis aus­ge­wirkt. „2022 haben wir wie­der schwar­ze Zah­len geschrie­ben und klar über 1 Mil­li­ar­de Euro ope­ra­ti­ven Gewinn (EBIT) erzielt”, sag­te Lutz. 2021 hat­te die Bahn noch einen Ver­lust von fast einer Mil­li­ar­de Euro ein­ge­fah­ren. Für 2023 rech­net Lutz mit noch ein­mal mehr Kun­den, ins­be­son­de­re in den ICEs und ICs. „Im Fern­ver­kehr könn­te es 2023 sogar eine neue Rekord­zahl geben”, so der Kon­zern­chef. „Beim Regio­nal­ver­kehr kommt es dar­auf an, wie schnell das Deutsch­land­ti­cket kommt. Das wird einen star­ken Impuls geben, Bus­se und Bah­nen auch im Nah­ver­kehr zu nutzen.”

Foto: ICE 1, über dts Nachrichtenagentur

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