Bund geht juris­tisch gegen „Letz­te Gene­ra­ti­on” vor

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Bun­des­re­gie­rung geht nun auch juris­tisch gegen Kli­ma­ak­ti­vis­ten vor, die Anfang der Woche nach eige­ner Dar­stel­lung Ver­kehrs­schil­der zur Auf­he­bung von Tem­po­li­mits auf Auto­bah­nen abmon­tiert haben. „Sol­che Taten sind kein Pro­test mehr, sie sind schlicht­weg straf­bar”, sag­te Oli­ver Luk­sic (FDP), Staats­se­kre­tär im Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um, der „Rhei­ni­schen Post” (Frei­tags­aus­ga­be). „Ver­kehrs­zei­chen ein­fach ver­schwin­den zu las­sen zeugt von Rück­sichts­lo­sig­keit gegen­über Ver­kehrs­teil­neh­mern wie auch gegen Recht und Gesetz.” 

Die „Auto­bahn GmbH” des Bun­des wer­de daher in allen Fäl­len Anzei­ge erstat­ten, sag­te der FDP-Poli­ti­ker. Luk­sic ist auch Auf­sichts­rats­chef der bun­des­ei­ge­nen Gesell­schaft, die sich um das Auto­bahn­netz in Deutsch­land küm­mert. Die Kli­ma­ak­ti­vis­ten der „Letz­ten Gene­ra­ti­on” woll­ten mit der Akti­on gegen die Kli­ma­po­li­tik des Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums pro­tes­tie­ren, das bis­her ein gene­rel­les Tem­po­li­mit auf Auto­bah­nen ablehnt. Eini­ge der abmon­tier­ten Ver­kehrs­zei­chen blie­ben ver­schwun­den und müs­sen nun ersetzt wer­den. Betrof­fen waren eini­ge Auto­bahn-Abschnit­te in meh­re­ren Bundesländern.

Foto: Kli­ma­pro­test, über dts Nachrichtenagentur

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