Bun­des­an­stalt über­for­dert – Immer mehr Woh­nun­gen ste­hen leer

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Zahl der leer­ste­hen­den Woh­nun­gen der Bun­des­an­stalt für Immo­bi­li­en­auf­ga­ben (BIMA) steigt wei­ter an. Waren in 2019 noch 2.882 Woh­nun­gen unbe­wohnt und damit acht Pro­zent des Gesamt­be­stan­des, so stieg deren Zahl bis zum drit­ten Quar­tal 2022 auf 4.834 Ein­hei­ten. Die Leer­stands­quo­te erhöh­te sich damit auf 12,6 Pro­zent, wie aus einer Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf eine Klei­ne Anfra­ge der AfD-Frak­ti­on hervorgeht. 

Wie es in der Ant­wort wei­ter heißt, habe die Bun­des­an­stalt in frü­he­ren Jah­ren vie­le ihrer Woh­nun­gen ver­kauft, und erst im Zuge der Wohn­ra­um­of­fen­si­ve von Bund, Län­dern und Kom­mu­nen im Jah­re 2018 sei­en seit­her nahe­zu alle Woh­nun­gen im Immo­bi­li­en­port­fo­lio ver­blie­ben. Die Wohn­ge­bäu­de und Woh­nun­gen des Bun­des wür­den seit­dem kon­ti­nu­ier­lich ertüch­tigt. Auf­grund der Viel­zahl von zu sanie­ren­den Objek­ten, der Kom­ple­xi­tät der Sanie­rungs­auf­ga­ben und der aktu­ell all­ge­mein ange­spann­ten Situa­tio­nen der Bau­bran­che könn­ten die umfas­sen­den Sanie­rungs­auf­ga­ben aber nur schritt­wei­se umge­setzt wer­den, so die Bundesregierung.

Foto: Bun­des­an­stalt für Immo­bi­li­en­auf­ga­ben, über dts Nachrichtenagentur

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