Bun­des­po­li­zis­ten sol­len ver­stärkt Schwei­zer Züge kontrollieren

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Bun­des­in­nen­mi­nis­te­rin Nan­cy Fae­ser (SPD) ver­schärft den Kampf gegen Schleu­ser und ille­ga­le Migra­ti­on. Wie die „Bild” (Diens­tag­aus­ga­be) unter Beru­fung auf einen gemein­sa­men „Akti­ons­plan” mit der Schweiz berich­tet, sol­len dem­nach Bun­des­po­li­zis­ten künf­tig mit ihren Schwei­zer Kol­le­gen im Grenz­ge­biet auf Strei­fe gehen. Unter ande­rem soll es gemein­sa­me Strei­fen „ins­be­son­de­re im grenz­über­schrei­ten­den Bahn­ver­kehr in Rich­tung der gemein­sa­men Gren­ze” geben, zitiert „Bild” aus dem Papier des Bundesinnenministeriums. 

Ziel sei zum einen, die Asyl­ver­fah­ren zu beschleu­ni­gen. Außer­dem soll bei Asyl­be­wer­bern, „die nicht in die natio­na­le Zustän­dig­keit fal­len, sys­te­ma­tisch ein Dub­lin-Ver­fah­ren zur Rück­über­stel­lung der betrof­fe­nen Per­son in den zustän­di­gen Staat ein­ge­lei­tet” wer­den. Der „Akti­ons­plan” soll heu­te von Fae­ser und der Schwei­zer Regie­rung unter­schrie­ben wer­den. Der stell­ver­tre­ten­de SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Dirk Wie­se sag­te zu „Bild”: „Die Eini­gung ist ein wich­ti­ges Signal gegen irre­gu­lä­re Migra­ti­on.” Es sei gut, dass Fae­ser ein Ergeb­nis auf den Tisch gelegt habe.

Foto: Zug der SBB, über dts Nachrichtenagentur

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