CDU-Vize will Kfz-Steu­er an CO2-Aus­stoß ausrichten

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der stell­ver­tre­ten­de Bun­des­vor­sit­zen­de der CDU, Andre­as Jung, will die Kfz-Steu­er und die Dienst­wa­gen­steu­er kon­se­quent an der Men­ge von aus­ge­sto­ße­nem CO2 aus­rich­ten. „Wer Emis­sio­nen spart, spart Steu­ern, wer mehr aus­stößt, zahlt mehr”, sag­te der baden-würt­tem­ber­gi­sche Par­la­men­ta­ri­er dem „Spie­gel” in der aktu­el­len Aus­ga­be. Die­se Posi­ti­on ver­tritt auch Bun­des­kli­ma­mi­nis­ter Robert Habeck (Grü­ne).

Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Vol­ker Wis­sing (FDP) und Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter Chris­ti­an Lind­ner (FDP) sind dage­gen, unter ande­rem, weil ihre Par­tei sich gegen Steu­er­erhö­hun­gen aus­ge­spro­chen hat. Wis­sing steht bereits seit ver­gan­ge­nem Jahr in der Pflicht, ein Pro­gramm aus­zu­ar­bei­ten, wie die Kli­ma­zie­le im Ver­kehr erreicht wer­den kön­nen. „Wenn die Regie­rung nicht jeg­li­che kli­ma­po­li­ti­sche Glaub­wür­dig­keit ver­spie­len will, muss die­ses Trau­er­spiel jetzt ein Ende haben”, sag­te Jung mit Blick auf den Streit zwi­schen den Minis­tern Habeck und Wis­sing. Der CDU-Mann for­dert einen „Kli­ma-Boos­ter” für den Ver­kehr. Dazu soll­ten etwa CO2-frei­er Sprit und Lade­strom steu­er­frei gestellt werden.

Foto: Aus­puff, über dts Nachrichtenagentur

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