DAX lässt nach – Gegen­wind aus den USA

Frankfurt/Main (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Am Don­ners­tag hat der DAX nach­ge­las­sen. Zum Xetra-Han­dels­schluss wur­de der Index mit 14.436 Punk­ten berech­net, ein Minus in Höhe von 0,4 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­ta­ges­schluss. Nach­dem der DAX sich nach einem leicht nega­ti­ven Tages­start zu Mit­tag wie­der auf Vor­ta­ges­ni­veau zurück­ge­kämpft hat­te, drück­ten ihn nega­ti­ve Impul­se aus den USA wie­der zurück ins Minus. 

Dort waren kurz vor Han­dels­be­ginn neue Daten ver­öf­fent­licht wor­den, die auf einen wei­ter­hin sehr robus­ten Arbeits­markt hin­wei­sen. Erst am Vor­tag hat­te die US-Noten­bank in ihrem Sit­zungs­pro­to­koll Zwei­fel dar­an geäu­ßert, ob ange­sichts eines „über­hitz­ten” Arbeits­markts die bis­he­ri­gen Maß­nah­men genü­gen, um die anvi­sier­te Infla­ti­ons­ra­te zu errei­chen. Die Aus­sa­gen deu­ten dar­auf hin, dass der Zins­kurs der Fed län­ger andau­ern und ein­schnei­den­der aus­fal­len könn­te, als von eini­gen Anle­gern erhofft. Unter­des­sen stieg der Gas­preis deut­lich: Eine Mega­watt­stun­de (MWh) zur Lie­fe­rung im Febru­ar kos­te­te 72 Euro und damit zehn Pro­zent mehr als am Vor­tag. Das impli­ziert einen Ver­brau­cher­preis von min­des­tens rund 11 bis 14 Cent pro Kilo­watt­stun­de (kWh) inklu­si­ve Neben­kos­ten und Steu­ern, soll­te das Preis­ni­veau dau­er­haft so blei­ben. Der Ölpreis stieg für sei­ne Ver­hält­nis­se eben­falls stark: Ein Fass der Nord­see-Sor­te Brent kos­te­te am Don­ners­tag­nach­mit­tag gegen 17 Uhr deut­scher Zeit 78,87 US-Dol­lar, das waren 1,3 Pro­zent mehr als am Schluss des vor­he­ri­gen Han­dels­tags. Die euro­päi­sche Gemein­schafts­wäh­rung ten­dier­te am Don­ners­tag­nach­mit­tag schwä­cher. Ein Euro kos­te­te 1,0525 US-Dol­lar (-0,82 Pro­zent), ein Dol­lar war dem­entspre­chend für 0,9501 Euro zu haben.

Foto: Frank­fur­ter Bör­se, über dts Nachrichtenagentur

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