DAX lässt vor US-Zins­ent­scheid nach – Ölpreis steigt weiter

Frankfurt/Main (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Am Mitt­woch hat der DAX nach­ge­las­sen. Zum Xetra-Han­dels­schluss wur­de der Index mit 14.460 Punk­ten berech­net, ein Minus in Höhe von 0,3 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­ta­ges­schluss. Vor dem anste­hen­den Zins­ent­scheid der US-Noten­bank Fede­ral Reser­ve am Abend zei­gen sich Anle­ger zunächst zurückhaltend. 

Zwar wird davon aus­ge­gan­gen, dass die Zins­er­hö­hung die­ses Mal mit nur 50 Basis­punk­ten gerin­ger aus­fal­len soll als zuletzt. Eine Bei­be­hal­tung des Tem­pos mit Erhö­hun­gen von 75 Basis­punk­ten käme für eini­ge Markt­teil­neh­mer über­ra­schend, nach­dem die Märk­te sich bereits auf eine wei­te­re Ver­lang­sa­mung im Febru­ar ein­ge­stellt haben. An der Spit­ze der Kurs­lis­te stan­den bis kurz vor Han­dels­schluss neben den Papie­ren von Bei­ers­dorf wei­ter­hin die von Von­o­via. Hin­ter­grund ist eine Bewer­tung einer Bank. Die Akti­en von Zalan­do lie­ßen nach den deut­li­chen Zuge­win­nen am Vor­tag dage­gen wie­der nach und stan­den neben den Papie­ren von Infi­ne­on am Ende der Han­dels­lis­te. Unter­des­sen ist der Gas­preis stark gesun­ken. Eine Mega­watt­stun­de zur Lie­fe­rung im Janu­ar kos­te­te kurz vor Han­dels­en­de 132 Euro und damit vier Pro­zent weni­ger als am Vor­tag. Das impli­ziert einen Ver­brau­cher­preis von min­des­tens rund 18 bis 21 Cent pro Kilo­watt­stun­de (kWh) inklu­si­ve Neben­kos­ten und Steu­ern, soll­te das Preis­ni­veau dau­er­haft so blei­ben. Der Ölpreis stieg der­weil deut­lich: Ein Fass der Nord­see-Sor­te Brent kos­te­te am Mitt­woch­nach­mit­tag gegen 17 Uhr deut­scher Zeit 82,16 US-Dol­lar, das waren 1,8 Pro­zent mehr als am Schluss des vor­he­ri­gen Han­dels­tags. Die euro­päi­sche Gemein­schafts­wäh­rung ten­dier­te am Mitt­woch­nach­mit­tag stär­ker. Ein Euro kos­te­te 1,0647 US-Dol­lar (+0,14 Pro­zent), ein Dol­lar war dem­entspre­chend für 0,9392 Euro zu haben.

Foto: Frank­fur­ter Bör­se, über dts Nachrichtenagentur

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