Deut­sche Nord-Stream-2-Toch­ter abgewickelt 

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die deut­sche Nord-Stream-2-Toch­ter „Gas for Euro­pe” ist abge­wi­ckelt. Das berich­tet das Nach­rich­ten­por­tal T‑Online unter Beru­fung auf Han­dels­re­gis­ter­un­ter­la­gen. Dem­nach wur­de die Betrei­ber­ge­sell­schaft des deut­schen Teils der Gas­pipe­line zum 1. Janu­ar 2023 aufgelöst. 

Sie war Anfang 2022 gegrün­det wor­den, um die Zer­ti­fi­zie­rung durch die Bun­des­netz­agen­tur vor­an­zu­trei­ben. Nach der rus­si­schen Inva­si­on der Ukrai­ne war Nord Stream 2 durch eine Ent­schei­dung der Bun­des­re­gie­rung gestoppt wor­den. Seit­dem wur­de das Zer­ti­fi­zie­rungs­ver­fah­ren weder von der Nord Stream 2 AG noch von „Gas for Euro­pe” wei­ter betrie­ben, wie die Bun­des­netz­agen­tur T‑Online auf Anfra­ge mit­teil­te. Auch das Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um stand laut einer Spre­che­rin nicht mehr mit „Gas for Euro­pe” in Kon­takt. Im Sep­tem­ber 2022 zer­stör­te eine Explo­si­on am Grund der Ost­see einen Strang der Pipeline.

Foto: Hin­weis­schild Nord Stream 2, über dts Nachrichtenagentur

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